Willkommen bei den Leichtathleten vom Europamarathon Görlitz-Zgorzelec e.V.

Aktuelles

22.09.2017 Saisonabschluss mit Spiel, Spaß und Grillen, sowie Sportabzeichenprüfung 2017 für unsere Kleinsten
Seit Langem erwartet, nun wieder verabschiedet. Am Freitag, den 22.09., erlebten unsere jungen Leichtathleten wieder einmal das Training von seiner anderen Seite. Nicht die Zeit, nicht die Höhe oder Weite, auch nicht das Intervall auf der Bahn standen im Vordergrund. Wir verabschiedeten gemeinsam mit den Eltern unsere erste Freiluftsaison in unserem neuen Stadion.
Im Mittelpunkt standen unsere Kidis. Sie warten ganz erwartungsvoll auf den Trainingsbeginn, denn sie wollten heute die Disziplinen für ihr Sportabzeichen ablegen. Von den „Großen“ tatkräftig beim Sprinten und Messen unterstützt und beim abschließenden 800m-Lauf lautstark und mit einer Laola-Welle angefeuert, zeigten sie Begeisterung und tolle Leistungen. Während unsere Kidis sich mächtig ins Zeug legten, zeigten unsere „Älteren“ auf einem kleinen Parcours auf der Laufbahn ihre Geschicklichkeit und Schnelligkeit.
Abschließend trafen sich dann alle beim „Grillmeister“ Detlef Lübeck und forderten ihre Belohnung ein, eine leckere Bratwurst, diesmal mal ohne Senf und Ketchup, dafür aber mit Gemüse als Beilage, so dass auch die Eltern nicht umhin kamen, sich eine Wurst zu sichern. Der Nachmittag ging bei wunderschönem Herbstwetter sehr schnell zu Ende,
noch eine Woche Training im Freien, dann geht es wieder in die Halle. Dort werden wir über die Wintermonate weiter an der Technik und der Kondition feilen, damit wir im nächsten Jahr wieder in den Stadien solch tollen Leistungen und Platzierungen erreichen, wie wir sie dieses Jahr bejubeln konnten. Und unsere Kidis werden sich unter der Leitung von Andreas Heinrich wieder einen Schritt weiter vorbereiten, um zum richtigen Zeitpunkt in die Schülergruppe wechseln zu können.

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18.09.2017 Offizielle Eröffnung des Neuen Stadions
Am 18. September 2017 war es nun endlich soweit. Ein kleiner Eröffnungsmarathon stand den Offiziellen und den künftigen Nutzern bevor. Unser neues Stadion wurde endlich, endlich offiziell an die Schulen und Sportvereine übergeben. Begleitet von einem wunderschönen Herbsttag organisierte der Oberlausitzer Kreissportbund den
Sportabzeichentag 2017 just an diesem 18. September. Zur Eröffnungsveranstaltung am Vormittag gaben sich Vertreter von Stadt und Land im Stadion die Hand. Gemeinsam mit dem Architekten und vielen Schulklassen aus Görlitz entzündeten sie das Feuer für künftige Sportveranstaltungen und ließen symbolisch weiße Luftballons gen Himmel
steigen.

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Neben vielen Informationsständen wie z.B. der IKK, des Oberlausitzer Kreissportbundes oder des Orientierungslaufes präsentierte sich auch der Europamarathon Görlitz-Zgorzelec Abteilung Leichtathletik mit einem „Info“-Stand. Unter der Leitung von Detlef Lübeck präsentierte der Verein verschiedene Geräte, mit denen die Leichtathleten im Training so zu tun haben. Hauptaugenmerk lag bei der Präsentation auf unserem neuen Banner, mit dem wir auch bei zukünftigen Sportveranstaltungen kräftig Werbung machen wollen. Zur zweiten offiziellen Begrüßung durch den Oberbürgermeister der Stadt Görlitz, Herrn Deinege, ging auch unsere Schüler- und Seniorenabteilung an den Start. Viele unserer Schüler und Jugendlichen nutzten die Gelegenheit an diesem Tag, um die 4 klassischen Disziplinen zum Erhalt des Sportabzeichens zu durchlaufen, unsere Senioren unterstützten sie größtenteils als Riegenführer und bei der Betreuung. Diese 4 Disziplinen waren für unsere Schüler nichts Unbekanntes, da sie in jedem Mehrkampf wiederzufinden sind, Sprint, Wurf oder Stoß, Sprung und abschließend der Lauf. Nicht jeder hat in diesen Disziplinen seine Stärken. Das Gute am Deutschen Sportabzeichen ist, dass man die eine oder andere Disziplin auch ausgleichen kann. In den 4 Kategorien Schnelligkeit, Kraft, Koordination und Ausdauer finden sich verschiedene andere Disziplinen. Diese Möglichkeit werden auch unsere jungen Leichtathleten bis zum Jahresende noch nutzen, um ihre Leistungen zu verbessern. Diszipliniert und Konzentriert durchliefen unsere Mädchen und Jungen die einzelnen Stationen, durch unsere Senioren gut betreut schafften unsere einzelnen Gruppen bis zum Sonnenuntergang alle Anlaufpunkt. Vielen Dank an die Geduld und das geschlossene Auftreten unserer jungen Leichtathleten, schließlich zog sich die Aktion doch recht lang über unsere normale Trainingszeit hinaus. Damit neigt sich auch die diesjährige Freiluftsaison langsam dem Ende zu, nach den Oktoberferien starten wir das Training wieder in der Halle des Berufsschulzentrums an der Sattigstraße. Wir verabschieden uns von „Draußen“ am Freitag, den 22.09.2017, im Stadion mit Spiel und Spaß und abschließendem Grillen, zuvor werden wir gemeinsam mit den Eltern unsere Kleinsten, die Kindergruppe unter Leitung von Andreas Heinrich, anfeuern und puschen, denn auch sie wollen und werden versuchen, ihr „Sportabzeichen“ zu erlangen. Treff ist 16.00 Uhr. Die Übungsleiter laden alle Schüler und Eltern recht herzlich dazu ein.

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16.09.2017 Internationalen Bahnabschluss in Zittau
Am vergangenen Samstag, den 16.09.2017, fand für unsere Nachwuchsleichtathleten in Zittau eine kleine regionale „Europameisterschaft“ im Dreiländereck im Zittauer Weinaustadion statt. Allein das Starterfeld in den einzelnen Altersklassen war gut gefüllt, auch ein Verdienst der vielen jungen tschechischen Athleten, die an dem Wettkampf mit teilnahmen. So wurde es für unsere jungen Leichtathleten ein mit viel Spannung erwarteter Wettkampf, zum Einen sah man viele neue Gesichter, zum Anderen stieg mit jeder neuer Disziplin auch ein klein wenig der Nervenkrieg, was wohl die anderen so drauf haben.
Unsere schon traditionell zwar sehr kleine, aber äußerst schlagkräftige Truppe ging mit 10 Mädchen und 6 Jungen an den Start.

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Primär war unser Ziel, dass nach den langen Sommerferien und dem baldigen Ende der Freiluftsaison noch mal jeder sehen sollte, wo er zur Zeit mit seiner Leistung steht. Schon in Hinblick auf die Hallensaison wollten wir damit die Weichen stellen, wo im Training der Hebel angesetzt werden muss, um die Leistungen zu halten bzw. zu steigern. Umso erfreulicher waren wir über den erfolgreichen Ausgang des Wettkampfes für unsere jungen Sportler, einerseits wurden die „Baustellen“ erkannt, andererseits staunten wir auch über unerwartete Leistungen und Erfolge. Unser erfolgreichster Wettkämpfler an diesem Tage war gleichzeitig auch unser Jüngster. Oskar Grunert in der AK MU10 kämpfte sich solide durch seine Disziplinen, erreichte auch über die Sprintstrecke den Endlauf und drehte beim abschließenden 800m-Lauf so richtig auf. Mit einem 300m-Antritt in der zweiten Runde ließ er alle Konkurrenten hinter sich und wurde mit einem Meter Vorsprung Sieger in seiner Altersklasse. Er war unser einziger Goldmedaillengewinner. Aber auch alle anderen Mädchen und Jungen machten mit ihren Leistungen viel Werbung für unseren Verein. Unsere Jungs Timo Seifert, die Mitschke-Brüder, Robin Jänicke und Johannes Adams zeigte in einzelnen Disziplinen richtig gute Leistungen, kämpften sich in den Sprintdisziplinen in die Endläufe, die Brüder Mitschke schafften es in ihren Altersklasse sogar aufs Podest. Beispielhaft für einen echten Zweikampf zeigten Robin und Johannes einen tollen Endspurt im 800m-Lauf, den Robin ganz knapp für sich entschied und sich die Bronzemedaille sicherte. Max Haupt erlebte seinen ersten größeren Wettkampf und schlug sich ganz beachtlich, zusammen mit Timo Seifert rundeten sie die Leistungen unserer Jungs erfolgreich ab. Unsere gewohnten Medaillenerwartungen bei den Mädchen etwas mit Vorsicht genossen, wurden wir wieder einmal von den Leistungen überrascht. Selina Supke bescherrte uns im Hochsprung einen 2.Platz, zusammen mit Pia Kupfer waren sie in ihren Disziplinen immer im vorderen Feld zu finden. In den beiden folgenden Altersklassen kämpften sich Clara Hiller, Lina Wendler und Aurelie Mielsch bis aufs Podest vor. Aurelie trainiert erst seit kurzem in unserem Verein, betreibt die Leichtathletik aber schon ein paar Jahre. Ihr Ergebnis im 75m-Sprint war super, sie sprintete äußerst knapp vor Lina auf den 3.Platz. Lina holte sich ihre Medaille beim Hochsprung, ersprang den 2.Platz. Clara verpasste in ihrem Endlauf ganz knapp das Treppchen, den Sprung darauf schaffte sie dann mit einem weiten Satz, beim Weitsprung. Auch unsere erfolgreiche Mädchenriege aus der AK WU16 mit Paula Ringwelski, Pauline Fiedler, Emma Kruppas, Olivia Jänicke und Chalia Oertel zeigte Leistungen, die auch mit dem einen oder anderen Podestplatz belohnt wurden. So katapultierte sich Emma mit einem weiten Stoß beim Kugelstoßen auf den 2.Platz, Paula mit Platz 4 und Pauline mit Platz 5 rundeten eine sehr geschlossene Mannschaftsleistung ab. Paula zeigte an diesem Tage ihre besondere Bindung zum Hochsprung. Mit übersprungenen 1,46m schaffte sie nicht nur eine neue persönliche Bestleistung, sie belohnte sich mit dieser Höhe mit der Silbermedaille. Chalia, Emma und Paula zeigte sehr gute Sprintleistungen, mit der Medaillenvergabe hatten sie aber nichts zu tun. Eine Premiere erlebten Paula, Pauline und Chalia beim 300m-Lauf, für sie erstmalig im Programm. Paula holte sich hier ihre zweite Silbermedaille, der Zieleinlauf dahinter war sehr knapp, dies zeigte eine enorme Leistungsdichte der jungen Läuferinnen auf dieser Distanz. Pauline holte einen tollen 5.Platz, Chalia lief auf Platz 7 ins Ziel. Zum Abschluss des Tages ging Olivia an den Start der 800m in der WU16. Wie gewohnt lief sie konzentriert und mit viel Biss vom Start weg vorne mit. Dem hohen Anfangstempo in Runde zwei Tribut zollend, verließen sie auf den letzten 200m etwas die Kräfte, am Ende stand ein 5.Platz zu Buche. Betrachtet man die Zeit, die hinter diesem 5.Platz steht, sieht man, wie hoch dieser eingeordnet werden muss, Olivia lief in 2:45min über die Ziellinie und diese Zeit liegt nur um Bruchteile über ihrer Jahresbestleistung. Alles in allem erkämpften unsere Mädchen und Jungen 1 Goldmedaille, 7 Silbermedaillen und 6 Bronzemedaillen, 8 vierte und 7 fünfte Plätze rundeten eine geschlossene Mannschaftsleistung unsere Truppe ab.

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26.08.2017 Regionalmeisterschaften in den Einzeldisziplinen Dresden
Einer der letzten Saisonhöhepunkte für unsere jungen Leichtathleten fand am Samstag, den 26. August 2017, in der Margon-Arena in Dresden statt. Auch für unseren Verein sollte dieser Wettkampf noch einmal ein Ausrufezeichen darstellen und die Mühen und den Fleiß unserer Schüler für ihr engagiertes Training über das gesamte Jahr hinweg belohnen. Wir fuhren mit einer selbst für unsere Verhältnisse sehr kleinen Truppe nach Dresden und wollten uns natürlich von unserer besten Seite zeigen.
Als einziger Junge reihte sich Johannes Adams in der Altersklasse M12 in die Riege der 5 Mädchen. In der Altersklasse W12 startete Lina Wendler, in der AK W13 Clara Hiller, in der AK W14 Emma Kruppas und Paula Ringwelski und schließlich als Älteste in der AK W15 Pauline Fiedler. Zumindest war dies der Plan. Doch das Wetter machte einen Strich durch die Rechnung. Schon ziemlich zu Wettkampfbeginn ergoss sich der Himmel ein erstes Mal und verwandelte die Wettkampfstätten in einzelne Feuchtbiotope. Fast schien es, dass die Schlechtwetterfront doch das Weite gesucht hatte, als es nach einiger Zeit erneut anfing, zu regnen, diesmal aber tüchtig. Wolkenbruchartig steigerte sich die Regenmenge kontinuierlich, bis die Laufbahnen völlig im Wasser verschwanden, Hoch- und Weitsprung-, sowie die Wurfanlagen nur noch bedingt mit vollem Einsatz genutzt werden konnten.

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Bis dahin absolvierten die motivierten und durchnässten Nachwuchsleichtathleten schon einige Disziplinen. Lina z.B. schaffte einen hervorragenden Einstieg in den Wettkampftag beim Weitsprung. Mit übersprungenen 4,03m verfehlte sie ihre Bestmarke nur um 5cm, und das bei diesen äußerlichen Bedingungen. In der Zwischenzeit zeigten Emma und Pauline beim Diskuswerfen, dass sie in den zurückliegenden Wochen einen guten Sprung nach vorn gemacht haben. Hier durften wir auch unerwarteter Weise unsere Erfolge an diesem Tage feiern. Emma Kruppas errang in der AK W14 den Regionalmeistertitel, Pauline sicherte sich in der AK W15 den 3.Platz. Fast hätten wir noch einmal jubeln können, denn nach einem souveränen Vorlauf über 60m Hürden von Lina Wendler glaubten wir fast an einen Podestplatz im Endlauf. Doch Lina musste sich in diesem Endlauf bei Starkregen und einer sehr schwer zu laufenden Bahn um gefühlte 3 Hundertstel geschlagen geben, aber dieser 4.Platz in ihrer Altersklasse bei einer Regionalmeisterschaft war alles andere als eine Niederlage, für Lina war dies eine Bestätigung ihrer hervorragenden Leistung und ein absoluter Achtungserfolg. Dann kam der Zeitpunkt, den niemand so richtig auf dem Schirm hatte. Die Wettkampfleitung entschied in Abstimmung mit den Trainern und Übungsleitern, den Wettkampf abzubrechen. Nach einigen kontroversen Diskussionen und einem annähernden Stimmenverhältnis pro und contra dem Abbruch, entschied die Jury letztendlich auf Abbruch. So konnten Johannes, Paula und Clra nicht mehr ins Geschehen eingreifen und uns blieb wahrscheinlich der eine oder andere Achtungserfolg versagt. Um aber auch ehrlich zu sein, zur Zeit der Entscheidung des Abbruchs war dieser völlig angebracht, denn die erhöhte Verletzungsgefahr für die Sportler durfte man einfach nicht außer Acht lassen. Besonders traurig waren unsere 4 Staffelmädels Clara, Emma, Paula und Pauline, die sehr gern über die 4x100m gestartet wären. So verkürzte sich der Wettkampftag und bescherte uns dennoch 2 hervorragende Erfolge, mit denen wir im Vorfeld nicht gerechnet haben.

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07.08.2017 Leichtathleten in ihrem „Alten“ / „Neuen“ Zuhause
Endlich ist es soweit. Lange ersehnt und herbei gewünscht, starteten die Schüler der Abteilung Leichtathletik des Europamarathonvereins in das Training im neu hergerichteten Stadion im Volksbadgelände. 6 Wochen Ferien liegen hinter ihnen, den Start haben dennoch die meisten herbeigesehnt. Viele von den Älteren können sich noch gut an das Markenzeichen des alten Stadions erinnern, die grau-schwarze, staubige Aschenbahn.
Zum Trainingsauftakt nach den Ferien konnten die jungen Leichtathleten erstmals auf der neuen Tartanbahn ihre Sehnen und Muskeln spielen lassen. Welche Freude ihnen das bereitete, obwohl Laufen bei herrlichstem Sonnenschein und warmen Temperaturen nicht immer beliebt ist, zeigt die unerwartet hohe Trainingsbeteiligung so kurz nach den großen Sommerferien.
Auch die Trainer und Übungsleiter erfreuten sich über den Enthusiasmus der Jungen und Mädchen, sind doch jetzt auch äußerlich die Bedingungen für eine optimale Wettkampfvorbereitung durch die Sanierung des Stadions geschaffen worden. Vielleicht bekommt jetzt der eine oder andere Lust, bei einem Schnuppertraining vorbeizuschauen. Unsere Trainingszeiten finden alle Interessierten unter www.europamarathon.de, dort weiter über den Button Leichtathletik, könnt Ihr Euch über alle wichtigen Aspekte unseres Vereins informieren.

04.07.2017 Leichtathletik-Oldies holen 26 DM-Medaillen
Von Reiner Seifert und Frank Thümmler, SZ (leicht gekürzt)
Bei den seit 2004 zum vierten Mal von der HSG Turbine Zittau mit einem engagierten Helferteam ausgerichteten deutschen Senioren-Meisterschaften gingen am Wochenende mehr als 1 000 Athleten aus knapp 600 Vereinen an den Start, die in 321 Entscheidungen der Altersklassen 35 bis 90 ihre Meister ermittelten.
Beachtliche Ergebnisse erzielten auch die Athleten aus dem Landkreis. Neben der fünffachen DM-Medaillengewinnerin Ulrike Hiltscher gehörten weitere 19 Athleten zum Team der LG Neiße.

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Die Bischofswerdaerin Daniela Kliche, die für den LSV Niesky startet, gewann in den Sprintentscheidungen der Altersklasse W35 zwei Medaillen. In der stark besetzten 100-Meter-Konkurrenz lief sie als Älteste der Konkurrenz in 13,16 Sekunden zur Bronzemedaille, über 200 Meter reichten starke 26,49 Sekunden zu Silber. Carola Wolf (W45) jubelte über Bronze im Dreisprung (8,64 m). In der Altersklasse W55 legte die Weißwasseranerin Sigrid Böse ein wahres Mammutprogramm hin, das von jeweils Silber über 80 Meter Hürden (14,07 s) und im Dreisprung (9,34 m) gekrönt wurde. Die Nieskyer Werferin Silvia Schmidt gewann mit Bronze im Kugelstoßen (10,56 m) und Silber mit dem Diskus (28,76 m) ebenfalls zwei Medaillen. In der Altersklasse W60 war Christina Friedrich als Vielstarterin unterwegs. Sie wurde im Dreisprung mit guten 8,91 Metern deutsche Meisterin, im 80-Meter-Hürden-Sprint (15,78 s) deutsche Vizemeisterin vor der Zittauerin Hilke Hentschke (16,8 s) und sprang im Weitsprung auf den Bronzeplatz (3,74 m). Über 300 Meter Hürden lief Christine Kaiser aus Weißwasser in 63,75 Sekunden zu Gold. M40-Speerwerfer Steffen Röher vom LSV Niesky schleuderte den Speer auf 52,11 Meter, was zum Vizetitel reichte. Der Görlitzer Andreas Heinrich verpasste im Hochsprung der Altersklasse M45 als Vierter mit guten 1,63 Metern die Bronzemedaille um sechs Zentimeter. Der Nieskyer Kugelstoßer Heiko Sandig (M45) erkämpfte mit 13,24 Metern die Bronzemedaille. Zu Gold fehlten nur 24 Zentimeter. Für den Zittauer Mario Renner ging ein Traum in Erfüllung: Der 59-Jährige wurde deutscher Meister über 100-Meter-Hürden in 18,23 Sekunden. „Nach zweimal Silber und sechsmal Bronze hat es endlich mit einem deutschen Meistertitel geklappt“, sagte er, der weitere zwei Bronzemedaillen über 300 Meter Hürden (52,83 s) und im Dreisprung (10,27 m) erreichte. Altmeister Rudolf Bühler (M80) aus Zittau erhöhte mit dem Gewinn der Bronzemedaille im Dreisprung (6,24 m) sein DM-Konto auf fünf Medaillen (1 x S/4 x B). Der Löbauer „Eiserne“ Siegfried Willweber (M80) gewann bei zwei Starts zwei Medaillen, Silber über 5 000 Meter (27:47,90 min) und Bronze über 1 500 Meter (7:35,24 min). Und schließlich holte sie 4 x 100-Meter-Staffel der Frauen W40 in der Besetzung Katrin Hensel, Conny Rückert, Carola Wolf, Corinna Rose die Bronzemedaille (1:09,84 min). Mit sechs Gold-, acht Silber- und zwölf Bronzemedaillen sowie weiteren zahlreichen Platzierungen unter den ersten Sechs zeigten sich die Leichtathletik-Senioren der LG Neiße mehr als zufrieden. Die Ergebnisse für unseren Verein: Männer, M40, 4 x 100-Meter-Staffel: 4. LG Neiße (Thomas Tamme, Andreas Heinrich, Dirk Hensel, Steffen Röher) 49,79 s, M45, Hochsprung: 4. Andreas Heinrich (Görlitz), 1,63 m

27.06.2017 Drei für den Landkreis
Von Reiner Seifert und Frank Thümmler, SZ (gekürzt)
Und wieder locken Leichtathletik-Meisterschaften in das Zittauer Weinaupark-Stadion. Nach den Senioren-Europameisterschaften 2012 und den deutschen Meisterschaften der Senioren 2015 werden am kommenden Wochenende erneut die besten Senioren-Leichtathleten Deutschlands ihre Meister ermitteln. Dass das in Deutschland alles andere als zentral gelegene Zittau erneut Austragungsort dieser Meisterschaften ist, hat sicher etwas mit dem schmucken Stadion zu tun, das für die EM 2012 modernisiert worden war, aber auch mit der eingespielten Organisation.
Die Görlitzer Farben bei den deutschen Meisterschaften vertritt erneut Andreas Heinrich – als Einziger. Der 45-jährige Bauingenieur sieht sich inzwischen auch als Mehrkämpfer, wurde im vergangenen Jahr unter anderem Dritter der deutschen Mehrkampfmeisterschaften. In Zittau startet er aber im Hochsprung, in den er mit einer Saisonbestleistung von 1,63 Metern geht.

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„Die will ich im Weinaupark-Stadion wieder schaffen. Wofür das dann reicht, wird man sehen“, erklärt er. Für den Görlitzer sind die Normen für diese Meisterschaften eine beachtliche Hürde. Über 200 Meter (Normzeit 26,1 Sekunden) hätte er auch starten können, verzichtet aber. „Ich bereite mich eigentlich auf die Sachsenmeisterschaften im Zehnkampf vor. Da sollte man davor nicht zu viel machen, erst recht nicht in meinem Alter“, sagt Heinrich schelmisch lachend. Für die Sprintstaffel, die mit Steffen Röher, Jörg Schäfer (beide Niesky), Dirk Hensel und Thomas Thamme (Zittau) eine ganz bunte wird, steht er aber auch zur Verfügung. Wenn da die Wechsel klappen, ist vielleicht sogar etwas drin. Dass Andreas Heinrich inzwischen wie selbstverständlich bei deutschen Meisterschaften startet, hätte er vor ein paar Jahren selbst nicht geglaubt. Da spielte er nur noch Volleyball in einer Hobbytruppe, die sich aber vor rund sieben Jahren auflöste. „Da habe ich wieder mit der Leichtathletik angefangen, bin sozusagen zurück zu meinen Wurzeln gegangen“, erzählt er. Als Kind und Jugendlicher war er ein durchaus talentierter Leichtathlet, sprang als 16-Jähriger zum Beispiel 1,88 Meter hoch. Als er mit 18 Jahren zur Armee musste, war aber Schluss mit der Leichtathletik – für rund 20 Jahre. Erfolge stellten sich nach dem Wiederbeginn relativ schnell ein. Heinrich wurde mehrfach Sachsenmeister, gewann auch Medaillen bei deutschen Meisterschaften. Dabei waren die Bedingungen in Görlitz für die Leichtathleten alles andere als ideal. Trainiert wurde auf kleinen Anlagen am Berufsschulzentrum oder in Zgorzelec. Das alles ändert sich gerade. Das Stadion der Freundschaft in Görlitz, das auch als Leichtathletikstadion gebaut und mit entsprechenden Anlagen versehen wurde, ist nahezu fertig. Vielleicht folgen dem aktuellen Görlitzer Vorzeigeathleten bald weitere Leichtathleten, die es bis zu solchen Meisterschaften schaffen.

14.06.2017 Kreis-, Kinder- und Jugendspiele U10-U12 in Niesky
Bei wunderschönem Leichtathletikwetter trafen sich am Mittwoch, den 14.06.2017, die Schüler in den Altersklassen U10 bis U12 des nördlichen Landkreises zu den Einzeldisziplinen der Leichtathletik in Niesky. Unsere nächste Generation an jungen Talenten mischte kräftig mit. Für den einen oder anderen aus unserer Riege vom Europamarathon war es ja schon der zweite oder dritte größere Wettkampf. Das spiegelte sich auch in den Ergebnissen unserer Kinder wider. Unsere „Kleinen“ feierten schöne Siege, erreichten mit viel Ehrgeiz den einen oder anderen Podestplatz, gaben sich selbst im Mittelfeld kämpfend nicht auf und errangen für sich die ein oder andere persönliche Bestleistung. Jedoch auch nicht darüber hinweg täuschend, dass unsere größte „Baustelle“ nach wie vor der Ballwurf ist.

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Bei den Jungen M8 starteten Adrian Mitschke und Oskar Grunert. Während Adrian erwartungsgemäß die eine oder andere Medaille erkämpfte, war es vor allem Oskar, der ein bisschen frischen Wind mit in diese Altersklasse gebracht hat und wohl insgeheim Adrian auch ein bisschen angestachelt hat. Denn vor allem der Endlauf über 50m von den beiden war eine Augenweide, beide kämpften sich Meter um Meter an die Ziellinie heran, Adrian entschied das Duell mit einem Wimpernschlag für sich, Oskar wurde mit einer ganz tollen Leistung hier 4. In der Altersklasse M10 der Jungen starteten Alexander Sommer und Jannes Mimz. Die Konkurrenz war sehr stark, an diesem Tag einen Tick zu stark, das muss man neidlos anerkennen, aber beide haben trotzdem konzentriert um ihre Leistungen gekämpft und sich immer im vorderen Mittelfeld in ihrer Riege etablieren können. Erwähnenswert ist der gute 6.Platz von Jannes über 800m oder der gute vordere 6.Platz beim Ballwurf von Alex. In der Riege der Jungen M11 ging Sebastian Mitschke an den Start. Über 50m, den Weit- und den Hochsprung sicherte er sich souverän die Goldmedaille, selbst im Ballwurf sicherte er sich einen guten 6.Platz, schade dass er den Start über 800m ausgelassen hatte. Aber mit seinem „Dreierpack“ Gold war er an diesem Tage unser erfolgreichster Leichtathlet. Auch unsere Mädchen konnten einige Erfolge feiern. In der Altersklasse W9 holte Sophia Schwind über 50m und Weitsprung einen 3.Platz, Luise Trautmann verpasste über 50m nur ganz ganz knapp das Treppchen, aber auch der 4.Platz hier ist eine riesen Erfolg. Selina Supke und Jette Kulms starteten bei den Mädchen W10. Selina holte mit einer „mm“-Entscheidung über 50m Gold, auch den Hochsprung gewann sie. Jette kämpfte tapfer immer im vorderen Mittelfeld in ihrer Riege mit, im 800m-Lauf errang sie sogar einen fantastischen 6.Platz, da fehlte nicht viel bis zu den Podestplätzen. Unsere Truppe komplettierten schließlich Pia Kupfer und Paula Weise bei den Mädchen W11. Auch wenn ihnen ein Podestplatz versagt blieb, lassen die Leistungen in den einzelnen Disziplinen für die Zukunft hoffen. Pia schaffte z.B. mit einem fantastischen Sprung auf 3,61m einen hervorragenden 5.Platz, es fehlten gerade einmal 8cm bis Platz3. Mit ihrer Weite schaffte sie nach Sebastian Mitschke den zeitweitesten Sprung von unseren Sportlern. Über 800m legte Paula einen richtig guten Lauf hin und erkämpfte sich den 5.Platz, der Abstand nach vorn zum Podest war nicht unerreichbar. Alles in Allem blicken wir auch an diesem Tage auf einen erfolgreichen Wettkampf zurück. Unsere 11 Mädchen und Jungen brachten eine Medaillenausbeute von 5malGold, 1malSilber und 4malBronze mit nach Hause. Das Trainerteam gratuliert ganz herzlich und wünscht in den Großen Ferien gute Erholung.

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28.05.2017 Europamarathon
Auch der diesjährige Europamarathon stand unter dem Zeichen einer schier unermüdlich strahlenden Sonne. Schönstes Wetter, strahlend blauer Himmel und nicht zuletzt eine äußerst aktive „goldgelbe Kugel“ begleiteten die Einradler, die Skater, die Läufer und Bambinis auf ihren Metern und Kilometern in und um Görlitz und unserer Partnerstadt
Zgorzelec. Noch die Hitzeschlacht aus dem Vorjahr im Kopf zögerten die Görlitzer und Zugereisten nicht, sich trotzdem wieder auf die Strecken zu wagen. So konnten die Initiatoren um Detlef Lübeck wieder einmal einen neuen Teilnehmerrekord verbuchen, 2200 Athleten wagten sich auf die Pisten.
Begonnen hatte dieses traditionelle Event wieder am Samstag mit der sprichwörtlich berühmten Nudelparty auf dem Elisabethplatz. Die Athleten holten sich ihre Startunterlagen und konnten sich dann ihre Speicher mit Nudeln und Getränken für den nächsten Tag füllen. Viele kamen dabei ins Gespräch, Gedanken wurden ausgetauscht, Tipps gratis verteilt.

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32 Kinder, Schüler, Jugendliche und Senioren aus unserem Verein starteten über die verschiedenen Strecken und erzielten sehr gute Ergebnisse. Besonders im Kinder- und Schülersektor verzeichneten die Veranstalter riesige Starterfelder, so dass Platzierungen ganz vorn recht schwer erreichbar waren. Dennoch zeigten unsere Starter viel Biss und kämpften sich tapfer Meter um Meter zum Ziel. Stellvertretend sei hier Timo Seifert in der Altersklasse MU10 über 2km genannt, der nach zwei unfreiwilligen Stürzen sich jedes mal wieder aufrappelte und dennoch einen guten 13.Platz in der Altersklasse erreichte, immerhin starteten in dieser Altersklasse 25 Jungs. Die jüngsten Starter unseres Vereins kamen aus der Kindergruppe von Andreas Heinrich, Jasper Wardius und Tony Lübeck schafften die 2km und belegten Platz 4 und 9 in der Altersklasse MU08. Auch einige Platzierungen ganz vorn konnten wir verbuchen. So gewann Olivia Jänicke in der AK WU16 ihre Altersklasse über 5km, Emma Kruppas wurde da Zweite, Robin Jänicke belegte in der AK MU12 den 3.Platz über 5km, Pauline Fiedler gewann die AK WU16 über 10km, so wie ihr Bruder Florian die AK MU20 über 10km dominierte. Erfreulicherweise verbuchten wir auch einige sehr gute Platzierungen bei unseren Mädchen in den AK WU12 und WU14 über die 2km. Franka Heinrich erlief sich den 2.Platz, Frederike Hoke und Selma Spantig jeweils den 3.Platz. Aber auch Mädchen, die sonst eher durch ihre Paradedisziplinen Spurt und Sprung punkten, verbuchte sehr gute Ergebnisse. Stellvertretend sei hier Clara Hiller genannt, die in ihrer Altersklasse einen guten 6.Platz erreichte. Besonders erwähnenswert sind auch die Leistungen unser drei Senioren, die sich über den Halbmarathon wagten und besonders im Umland von Görlitz auf weiter Flur mit der Hitze und dem Asphalt kämpften. Dabei zeigte Jens Dziony eine überragende Leistung und schaffte seinen Halbmarathon in 1:31h, aber auch Michael Lüdtke und Hans-Jürgen Bartneck kämpften sich tapfer ins Ziel. Alle unsere Starter und ihre Superleistungen hier aufzuführen, würde sicherlich mehrere Seiten füllen. Nachfolgend könnt Ihr in der Übersicht die Leistungen unserer Läufer noch mal Revue passieren lassen. Weitere Impressionen von den verschiedenen Strecken vermitteln Euch die Fotos. Respekt und Glückwunsch an alle Läufer, Danke aber auch an unsere Vereinsmitglieder, die im Org-Team und bei den Streckenposten für einen reibungslosen Ablauf des wieder einmal hervorragend gelungenen Europamarathons sorgten.

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27./28.05.2017 Landesmeisterschaften der Senioren in Mittweida
Leider wieder zum glechen Zeitpunkt wie der Europamarathon fanden die Leichtathletik-Landesmeisterschaften der Senioren am 27.und 28.05.2017 in Mittweida statt. Das sehr schöne Stadion wurde voriges Jahr fertiggestellt und erhielt mit diesen Meisterschaften eine Art höhere Weihe.
Auch in diesem Jahr war die LG Neiße mit einem großen Aufgebot von Boxberg bis Zittau angetreten. Die Leichtathleten vom „Europamarathon Görlitz-Zgorzelec e.V.“ starteten dabei diesmal mit zwei Vertretern und brachten 3x Gold, 1x Silber und 2x Bronze mit nach Hause.
Sehr erfolgreich war wieder Andreas Heinrich (M45). Mit Gold über 200 m in 26,54 s erreichte er um eine Hundertstel die gleiche Zeit wie im Vorjahr. Ebenfalls Gold holte er mit 1,63 m im Hochsprung - fünf Zentimeter mehr als 2016. Schließlich erkämpfte er Bronze über 100 m in 12,87s - ebenfalls eine Verbesserung. Ein ungünstiger Zeitplan verhinderte eine weitere sichere Medaille.
Für Frank-Rainer Schöps (M70) gab es diesmal einmal Gold über 800 m in 2:59,17 m - endlich wieder unter drei Minuten, einmal Silber über 200 m in 33,16 s und Bronze über 100 m in 16,20 s.
Mit 27 Gold-, 20 Silber- und 8 Bronzemedaillen war die LG Neiße äußerst erfolgreich.

21.05.2017 Landesmeisterschaften Teamwertung in Neukieritzsch
Am Sonntag trat die LG Neisse mit zwei schlagkräftigen Mannschaften bei der Landesmeisterschaft in Neukiritzsch an, das Frauenteam mit Athletinnen aus Niesky, Weißwasser und Zittau in der Altersklasse W40, das Männerteam mit Athleten aus Niesky, Weißwasser, Zittau und Görlitz in der Altersklasse M40. Dabei ging es in den Lauf-, Sprung- und Wurfdisziplinen sowie der abschließenden Staffel 4x100m soviel Punkte wie nur möglich zu erkämpfen. Und das gelang beeindruckend. Im Männerteam waren auch drei unserer Senioren mit am Start, als alter Hase Andreas Heinrich, neu dabei dagegen waren Jens Dziony für die Laufdisziplinen und Jörg Fiedler für die Wurfdisziplinen. Im Frauenteam fehlte diesmal Jana Weise, die sonst eine feste Größe in der Wertung ist. Unsere Gegner waren viele alte bekannte Gesichter aus den Regionen um Markleeberg, Elbland Coswig Meißen, Radebeul, Aue, Leipzig von vorangegangenen Wettkämpfen und Meisterschaften.

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Die Damenmannschaft kämpfte bis zum Schluss um den Sieg, musste sich aber mit 16 Punkten Rückstand geschlagen geben und belegte in der Mannschaftswertung den 2. Platz. Im Vorjahr war ihnen das Glück noch holt und sie belegten mit einem hauchdünnen Vorsprung den 1. Platz. Wo letztendlich die 16 Punkte gefehlt haben, ist nicht belegbar, aber in jedem Fall sind sie der Ansporn, im nächsten Jahr das eine Zehntel beim Sprint oder die fehlenden 50cm beim Wurf noch drauf zupacken. Das Männerteam holte mit einer herausragenden Punktzahl von 9355 „Granaten“ den Landesmeistertitel in der Altersklasse M40. Die Männer waren in allen Disziplinen sehr gut aufgestellt, in manchen Disziplinen sogar mit 3 Startern, so dass mit der Sicherheit des dritten Starters die ersten beiden gut in den Wettkampf kamen und ihre Leistungen erbrachten bzw. erfreulicherweise ihre eigenen Erwartungen noch übertrafen. Gleich zu Beginn setzten unsere Läufer schon mal über 100m eine geschlossene Duftmarke. Dirk Hensel, Andreas Heinrich, Jörg Tamme und Rüdiger Wagner liefen extrem gute Zeiten, so dass selbst schon die Zielzeit unseres Drittplazierten von 12,94sec „nur“ ein Streichwert war. Über 800m zeigten sich Michael Mau und Jens Dziony sehr bissig und holten hervorragende Zeiten heraus. Viel Anerkennung zollen wir auch Darek Ziniewicz, der mit seiner Zielzeit die Leistung unserer 3 800m-Läufer erfolgreich abrundete. Leider verletzte sich Jens beim Aufwärmen für die 800m und musste den 3000m-Start absagen. Die 3000m absolvierten dann Torsten Hentschel und Michael Mau in einem fantastischen Tempo, Torsten blieb unter der 10min-Marke und gab sich nur im Endspurt einem Läufer von Elbland geschlagen, nachdem er ihn zuvor Runde für Runde vor sich her getrieben hat. Diese guten Laufergebnisse spiegelten sich dann auch bei den eingesetzten Athleten in den Sprungdisziplinen wieder. Allen voran schaffte Steffen Röher sowohl im Weit- als auch im Hochsprung Leistungen, die einen Garant für den späteren Erfolg sein sollten. Aber auch Andreas Heinrich war besonders über mit seiner Sprunghöhe von 1,60m mehr als zufrieden. In die Wertung für das Team flossen ja immer nur die besten zwei Werte ein, aber selbst die nachfolgenden Werte hatten einen hohen Stellenwert, zeigten sie doch die enorme Leistungsdichte in unserem Team. Die dritte Sparte, die Wurfdisziplinen, „hing“ mit ihren erbrachten Leistungen in nichts nach. Während im Diskus Andreas Heinrich und Heiko Sandig mit den beiden weitesten Würfen schon alle Erwartungen brachen, schafften es Heiko Sandig und Steffen Röher mit der Kugel noch einmal einen drauf zu setzen und viele Punkte einzufahren. Jörg Fiedler erreichte diese Weiten nicht ganz, sicherte aber mit seinen Weiten die Teamwertung solide ab. So konnten wir am Ende des Wettkampftages beruhigt die 4x100m Staffel angehen. Gut aufgestellt schickten wir noch eine zweite Staffel ins Rennen. Das gab unserer Avantgarde um Steffen Röhr, Dirk Hensel, Andreas Heinrich und Jörg Tamme die nötige Sicherheit, die sie dann im Lauf auch brauchten und zeigten. Mit hervorragenden Wechseln und einer Energieleistung zum Schluss gewannen sie ihre Staffel mit einer hervorragenden Zeit knapp unter 50sec. Unsere zweite Staffel mit Jens Dziony, der sich angeschlagen dennoch über die letzten 100m wagte, Jörg Fiedler, Michael Mau und Rüdiger Wagner liefen die 4x100m in guten 55sec und hätten zumindest bei einem Aussetzer unserer ersten Staffel viele Punkte gesichert. Rückblickend betrachtet war der Wettkampftag recht kurzweilig, sonnig und warm und für uns sehr erfolgreich.

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13.05.2017 Kreismeisterschaften im Mehrkampf, Niesky und Valtenberglauf im Oppacher Läufercup
Der verregnete Samstagmorgen hielt nicht die Schüler und Schülerinnen aus den Vereinen aus Rothenburg, Löbau, Zittau, Niesky und schließlich unserem Verein aus Görlitz davon ab, die Chancen bei einigen Premieren bei den Kreismeisterschaften auf der Bahn zu nutzen. Denn erstmals konnten unsere „großen“ Mädchen zwischen den einzelnen Blockwettkämpfen wählen, eine etwas andere Gestaltung des Mehrkampfes. Hierbei können die Starter noch intensiver auf ihre Stärken zurückgreifen.

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So kämpften Olivia und Chalia gemeinsam im Blockwettkampf Lauf gegeneinander. Neben dem 100m Sprint, 80m Hürden, Weitsprung und Ball ist hierbei das besondere der abschließende 2000m Lauf. Den absolvierte Olivia in einer sehr, sehr guten Zeit, sie lief noch unter 8 Minuten und sicherte sich vor Chalia den Kreismeistertitel. Paula Ringwelski startete im Block Sprint. Sie absolvierte die 100m, die 80m Hürden, den Weit- und Hochsprung und als neue Disziplin den Speerwurf. Paula durchlief einen ausgeglichenen Wettkampf und schaffte bei ihrem ersten Fight mit dem Speer gleich eine Weite von 18m, mit der sie mehr als zufrieden sein konnte. Diese Leistung zeichnete sich im Training noch nicht ab. Aus diesem Grunde ist auch ihr 4.Platz in diesem Block eine sehr gute Leistung, Paula haben lediglich 26 Punkte zum Sprung auf das Treppchen gefehlt. Emma Kruppas schließlich startete im Block Wurf. Schon mit einer hervorragenden 100m Zeit im Gepäck legte sie vor allem in ihren beiden neuen Disziplinen Diskus und Kugel den Grundstein für ihren Kreismeistertitel. Im Diskus schon mit einer neuen Bestleistung aufwartend, schaffte sie dies im Kugelstoß auch noch einmal und erreichte eine neue Bestweite von 8,00m. Auch die 80m Hürden und den Weitsprung durchlief sie sehr solide. Richtig schwer zu kämpfen mit der Konkurrenz hatte wieder einmal Clara Hiller, ihre Altersklasse war die quantitativ und qualitativ am stärksten vertretene Altersklasse. Ihre Leistungen im 75m Sprint, 60m Hürden Lauf und Weitsprung katapultierten sie weit nach vorn, Einbußen musste sie dann leider im Ballwerfen hinnehmen, der sie einige Punkte kostete. Im abschließenden 800m Lauf konnte Clara ihre Platzierung halten und erreichte in der Gesamtwertung einen guten 6.Platz. Erfreut über ihren Start bei diesem Wettkampf beobachteten wir, dass sich Selma Spantig in ihrer Altersklasse breiten Kreuzes mit vorn etablieren konnte. Ihre Leistungen waren durchweg konkurrenzfähig, im abschließenden 800m Lauf lief sie sogar die zweitschnellste Zeit. Der Sprung aufs Treppchen blieb ihr zwar verwehrt, aber sie erkämpfte sich einen richtig guten 5.Platz, mit nur einem Punkt Rückstand auf Platz 4. Für Selina Supke lag das Übel am heutigen Tag einzig und allein im Ballwurf. In allen anderen Disziplinen immer mit ganz vorn, passte der Wurf heute überhaupt nicht. Das ist umso ärgerlicher, da mindestens Platz 2 drin gewesen wäre, aber im Ballwurf büßte Seline extrem viele Punkte ein. Zu Platz 3 in der Gesamtwertung fehlten am Ende gerade mal 48 Punkte. Anfänglich schwankten wir zwischen Enttäuschung und Hoffnung, dann überwog aber die Hoffnung, denn Selina machte einen sehr guten Wettkampf und den Ballwurf, den werden wir verbessern. Bei den kleineren Mädchen kämpften Pia Kupfer und Paula Weise gemeinsam in einer Riege, so absolvierten sie auch alle Disziplinen gemeinsam und fanden sich auch im Endergebnis nah beieinander wieder, sie trennten am Ende lediglich 7 Punkte. Auch bei Pia und Paula werden wir in Zukunft viel Augenmerk auf den Ballwurf legen. Natürlich sind auch einige Jungen an den Start gegangen. Sebastian und Adrian Mitschke konnten sich in ihren Altersklassen ganz vorm mit behaupten. Adrian schaffte bei den Kleinsten, die einen 4-Kampf absolvierten einen erfolgreichen 3.Platz, während es bei Sebastian so aussah, als ob er den anderen Konkurrenten schier davon lief. Leider ließ er es im abschließenden 800m Lauf mehr als schleifen und ermöglichte so seinem ärgsten Konkurrenten noch mal, punktemäßig aufzuschließen. So hervorragend seine Leistungen vorher waren, so unverständlich war der Auftritt beim 800m Lauf. Letztendlich durfte aber vor allem Sebastian über seinen Kreismeistertitel bei der Siegerehrung jubeln. Recht spannend ging es auch bei Robin Jänicke und Johannes Adams in der Altersklasse zu. Die beiden haben ja schon so manchen Wettkampf gemeinsam durchlaufen, sich gegenseitig immer ein bisschen hochgeputscht und angestachelt. Das war heute auch nicht anders. Mit einem Podestplatz konnte sich zwar nur Johannes belohnen, er erreichte den 3.Platz, aber auch Robin kann mit seinem 5.Platz sehr zufrieden sein, zu dem vor ihm Platzierten fehlten lediglich 35 Punkte, die er beim Ballwurf liegen gelassen hat. Seine 800m Zeit katapultierte ihn punktemäßig noch einmal heran, letztlich reichte es nicht ganz. Alles in allem haben wir 3 Kreismeistertitel bei 13 Startern eingefahren, dazu ein 2. und ein 3. Platz, damit konnten wir einen erfolgreichen Wettkampf abschließen. Gleichzeitig fand an diesem Tag auch ein Wertungslauf im Oppacher Läufercup statt, der Valtenberglauf. Bei sehr, sehr warmen Temperaturen und einem enormen Sonnenschein starteten Pauline und Florian Fiedler über die 5km Strecke. Mit den Anstiegen und Temperaturen kam Florian sehr gut zurecht und wurde über die 5km bei den Männern gesamt Zweiter, in seiner Altersklasse Erster. Etwas schwerer hatte es Pauline. Das Auf und Ab deutlicher in den Beinen spürend schaffte sie einen guten 3. Platz in ihrer Altersdklasse. Allen Teilnehmer herzlichen Glückwunsch vom Trainerteam.

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07.05.2017 1.Brauereicross Görlitz Stadtrangliste 2.Lauf
Am Sonntag, den 07.05.2017, feierten wir in der Landskronbrauerei Görlitz eine kleine Premiere. Im Rahmen der Görlitzer Stadtranglistenläufe starteten die Läufer erstmals auf dem Gelände der Landskronbrauerei und nahmen die Kilometer durch das wunderschöne Weinberggelände entlang dem Leichtathletikstadion und dem Volksbad in Angriff.
Bisher hauptsächlich von der Laufgruppe Landeskrone in enger Zusammenarbeit mit dem Orientierungslauf Görlitz ausgestaltet, erklärte sich der Europamarathonverein bereit, in der Stadtrangliste Görlitz aktiv mit zu wirken, nicht nur als Läufer. Wir übernahmen die Verantwortung der Ausgestaltung eines Laufes, um die Arbeit und Mühen auf weitere Schultern zu verteilen und so die Möglichkeit zu gewährleisten, auch in den nächsten Jahren speziell in der Görlitzer Rangliste zu laufen. So wurde der Lauf in den Sommer und der Sommerabendlauf quasi zusammengelegt, es entstand ein neuer Lauf, der Brauereicross.

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Die Idee dahinter war auch mal etwas neues auszuprobieren, einerseits mal die Streckenführung etwas zu variieren, andererseits das Drumherum, das Ambiente zu wechseln. Die Landskronbrauerei in Person seines Verantwortlichen solcher Veranstaltungen Lars Semrok begeisterte sich von Anfang an für diese Idee, sodass das Grundgerüst unseres Laufes recht schnell stand. Neben unserem Hauptsponsor Landskronbrauerei holten wir uns weiterhin die Innungskrankenkasse IKK Görlitz und den Görlitzer Muskelkater mit ins Boot, Institutionen, die sich schon seit Jahren im Görlitzer Sport engagieren. Die Eltern unserer Kinder und Schüler leisteten auch einen nicht geringen Beitrag, so dass wir mit einer gesunden Mischung an Hilfen unseren 1.Brauereicross ausgestalten konnten, ihn mit Spannung erwarteten und ihn schließlich gut über die Bühne brachten. So konnten wir auf die zahlreiche Unterstützung der Eltern und unserem Seniorenbereich zurückgreifen, die alle ihren Beitrag leisteten, dass nichts dem Zufall überlassen wurde und der Lauf zu einem schönen Event wurde. Besonderer Dank gilt auch Peter Nedwedik, der die Zeitnahme durchführte. An dieser Stelle bedankt sich der Europamarathonverein ganz herzlich bei den Sponsoren der Landskronbrauerei, der IKK Görlitz und dem Görlitzer Muskelkater, aber auch den vielen ehrenamtlichen Helfern, die beim Aufbau, bei der Durchführung, als Streckenposten mit dazu beigetragen haben, dass es ein recht kurzweiliger Sonntagvormittag wurde. Angeboten wurden 4 Strecken, eine Kinderstrecke über 1,5km, eine 4,5km Strecke, eine 9km Strecke und die 4,5km für die Walker. Die Strecken führten durch das Weinberggelände, teilweise recht anspruchsvoll bergauf und bergab, und mit wahrem Crosscharackter auch teilweise über Stock und Stein. Die Belohnung für die Mühen an den Anstiegen wartete auf die Läufer im Ziel. Für eine ausreichende Versorgen, sowohl in flüssiger als auch in fester Form, war reichlich gesorgt. Dazu warteten eine Reihe Preise auf die jeweils 6 Bestplatzierten bei den Frauen und Männern auf allen Strecken. Insgesamt wagten sich 91 Starter auf den Parcour, darunter 3 Walker. Unter den Startern waren bekannte Gesichter der Görlitzer Laufszene zu finden, Patrick König und Franziska Kranich seien hier stellvertretend genannt. Sehr erfreulich verzeichneten wir auch 27 Kinder und Schüler auf der kurzen Strecke. Wenig überraschend verlief der Zieleinlauf über die 9km-Distanz, die bei den Frauen Franziska Kranich und bei den Männern Patrick König für sich entschieden. Aber die Platzierten bei den Männern dahinter waren nicht allzuweit entfernt, so dass man doch von einem spannenden Lauf sprechen konnte. Matthias Schöneich und Jens Dziony komplettierten bei den Männern über 9km das Siegerpodest. Die Plätze auf dem Podest neben Franziska Kranich teilten sich Yvonne Eckert und Franziska Weilandt. Auch die Entscheidung über die 4,5km bei den Männern war recht spannend. Am Ende setzte sich Florian Fiedler vom Europamarathonverein gegen Torsten Lamprecht aus Zittau und Kai Fünfstück durch. Bei den Frauen gewann Olivia Jänicke vom Europamarathonverein und verwies Rosalin Reichel und Patricia König auf die Plätze. Richtig knapp gestaltete sich der Zieleinlauf bei den Kindern. Einen tollen Spurt legte Chalia Oertel hin, die ganz knapp vor Feli Fünfstück gewann. Einen stolzen dritten Platz belegte Franka Heinrich, Chalia und Franka sind beide bei uns im Verein. Die Jungenriege dominierte Robin Jänicke, er verwies Paul Wagner und Sebastian Mitschke auf die Plätze 2 und 3, alle drei sind aktiv bei uns im Europamarathonverein. Bei unseren drei Walkern setzte sich Manfred Geistert von der Laufgruppe Landeskrone durch. Die Siegerehrungen im Anschluss rundeten die Veranstaltung ab, eine ausreichende Verpflegung und ein geöffneter „Drinkpoint“ der Landskronbrauerei luden noch zum Verweilen ein. Wir freuen uns auch im nächsten Jahr alle wieder in der Brauerei zum 2.Brauereicross begrüßen zu dürfen.

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29.04.2017 Horst-Seifert-Meeting Zittau
Die erste Hürde ist genommen, der Start in die Freiluftsaison liegt hinter uns. Am Samstag, den 29.04.2017, trafen sich viele Schüler und Schülerinnen, Jugendliche und Senioren zu einem sehr traditionsreichen Wettkampf in Zittau, der Bahneröffnung im Weinaustadion. Dieser Wettkampf hat einen besonderen Stellenwert im Wettkampfkalender, denn hierhin zieht es besonders zahlreich die Athleten aus den umliegenden kleineren und größeren Städten im gesamten Landkreis, darüber hinaus auch Athleten aus der Tschechei. Das sorgt Jahr für Jahr aufs neue für jede Menge Konkurrenz und verspricht immer spannende Kämpfe in den einzelnen Disziplinen.

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Natürlich vertraten auch Sportler unseres Vereines die Abteilung Leichtathletik des Europamarathonvereins. Neben den Schülern und Jugendlichen ging auch ein Senior an den Start, Andreas Heinrich in der Altersklasse M45. Mit einem 2.Platz im Hochsprung und einem 3.Platz im Diskus zeigte er gleich zu Beginn seine Präsenz im Stadion. Dem Jugendbereich schon fast entsprungen ging Florian Fiedler in der MJU20 über 1500m an den Start. Schon im Vorjahr nur knapp die 5min-Marke verfehlt, hoffte er diesmal, die Strecke unter 5min zu laufen. Sein Ziel erreichte er nicht, beendete aber mit einer respektablen Zeit von 5:11min als Zweiter den Wettkampf. Unsere Mädchen in der WU16 stellten das größte Kontingent unseres Vereins. Paula Ringwelski erlief einen sehr guten 6.Platz über 100m, verpasste im Hochsprung den Sprung aufs Treppchen nur äußerst knapp mit einem sehr zufriedenstellenden 4.Platz. Für Emma Kruppas zeigte dieser Tag sein Licht und Schatten. Während sie beim Diskus mit einem 2.Platz und beim Kugelstoßen mit einem 3.Platz aufblitzte, wurden ihre Hoffnungen beim Start über 100m sehr schnell zunichte gemacht. Sie fabrizierte einen Fehlstart und wurde disqualifiziert. Das gleiche Schicksal ereilte Chalia Oertel, Chalia ging auch beim Kugelstoßen und beim 800m-Lauf an den Start. Olivia Jänicke und Pauline Fiedler zeigten beim 800m-Lauf, dass sie auf dieser Strecke mit der Podestvergabe immer ein Wörtchen mitzureden haben. Der Sieg hier ging an Naike Falk aus Zittau, sie ist auf diesen 800m einfach nicht zu schlagen, aber dahinter belegte Olivia einen hervorragenden 2.Platz. Zwischen Olivia und Pauline schob sich noch eine Läuferin aus Löbau, 2sec fehlten Pauline am Ende auf den 3.Platz. Während Pauline mit einer respektablen Weite im Kugelstoßen den 7.Platz erreichte, lief Olivia über 100m eine gute Zeit, mit den Podestplatzierungen hatten die beiden aber nichts zu tun. In der MJU16 konnten wir auch 3 Starter in den Wettkampf schicken, über 100m bei der Konkurrenz noch chancenlos zeigten Carl Seifert, Richard Geidel und Niklas Mimz beim 800m-Lauf Biss und belegten in der Reihenfolge Niklas, Richard und Carl die Plätze 2, 3 und 4. Viel Pech heute erfuhr Clara Hiller in der W13. Noch im 75m-Finale einen ganz starken 3.Platz erlaufend, verletzte sie sich am Sprunggelenk und konnte in den weiteren Disziplinen ihren Start nicht mehr wahrnehmen. Wir wünschen baldige Genesung. Von unseren kleineren Jungs gingen Robin Jänicke, Caspar Schnettler und Timo Seifert an den Start. Im 800m-Lauf und im Hochsprung erkämpfte sich Robin jeweils die Bronzemedaille, Caspar hatte seinen besten Start beim 800m-Lauf, dort verpasste er den Sprung aufs Podest nur sehr knapp und erlief sich einen anerkennenswerten 4.Platz. Überraschend gut lief es im 800m-Finale in seiner Altersklasse für Timo. Mit einem Lauf unter 3min empfing er bei der Siegerehrung stolz die Bronzemedaille. Ebenso 3 Mädchen gingen in den unteren Altersgruppen an den Start, Selina Supke in der W10, Franka Heinrich und Lina Wendler in der W12. Für Selina lief der Wettkampf nicht immer wünschenswert, was unter anderem auch an sehr zweifelhaften Kampfrichterentscheidungen lag, Entscheidungen, die nicht nachvollziehbar waren. Davon unbeeindruckt erkämpfte sich Selina bei ihren Starts dennoch einen Podestplatz, sie sicherte sich im Hochsprung einen 3.Platz. Unser Duo Lina und Franka in der W12 waren über den gesamten Wettkampftag recht gut unterwegs. Während Lina im 75m-Sprint einen 2.Platz und im Weitsprung einen 3.Platz erkämpfte, hatte Franka ihren Höhepunkt beim Hochsprung. Sie übersprang die selbe Höhe wie die 3.Platzierte, nur aufgrund eines Fehlversuches mehr blieb ihr der Podestplatz verwehrt. Dennoch ist dieser 4.Platz im Hochsprung für sie ein fantastischer Erfolg. Auch ihre anderen Ergebnisse beispielsweise über 800m oder beim Weitsprung führten sie in die Nähe der Podestplätze. Alles in allem können wir auf einen guten Auftakt in die Freiluftsaison zurückblicken, ein 1.Platz blieb uns diesmal verwehrt, dafür belohnten wir uns mit einer Menge an 2. und 3.Plätzen, die Leistungen der Nachwuchsathleten aus den anderen Vereinen erkannten wir neidlos an. Als Trainerteam freuen wir uns über eine geschlossene Mannschaftsleistung durch die unterschiedlichen Altersklassen hindurch und gratulieren unseren Schülern, Jugendlichen und natürlich unserem erfolgreichen Senior.

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22./23.04.2017 Erste Kampfrichterschulung
Dem Aufruf des Vereins zur Teilnahme an einer Ausbildungsveranstaltung für anstehende Kampfrichter folgten insgesamt 10 sportbegeisterte Männer und Frauen. Am Wochenende 22./23. April war es dann soweit, in den Räumen des Naturkundemuseums in Görlitz fand die erste Veranstaltung dieser Art seit langer Zeit in unserer Region statt.
Als Referenten konnten die beiden Sportfreunde Gunild und Reiner Röhner aus Dresden gewonnen werden, die nunmehr auf einen mehr als 40jährigen Erfahrungsschatz als Schiedsrichter in der Leichtathletik zurück blicken können. Die Vermittlung von wichtigen Regularien im Kampfrichterwesen und Besonderheiten bei den einzelnen Disziplinen standen dabei im Vordergrund und die Beiden haben die Teilnehmer der Schulung sehr unterhaltsam mit der Materie vertraut gemacht, so dass am Ende des Seminars ein schriftlicher Test problemlos absolviert werden konnte.
Mit den erworbenen Lizenzen hat unser Verein nunmehr eine kleine Truppe zur Verfügung, die eine wichtige Stütze in der erfolgreichen Ausrichtung von Wettkämpfen im neuen Stadion sein werden. Und weil die Arbeit von ehrenamtlichen Unterstützern der Leichtathletik immens wichtig ist, können sich auch weiterhin Interessierte an uns wenden, wenn sie bereit sind, den Verein und das Wettkampfgeschehen hier in der Region zu unterstützen.
Sasch Mitschke

22.04.2017 Regionalmeisterschaften Einzeldisziplinen und Langstaffeln in Radebeul
Am vergangenen Samstag, den 22.04.2017, fanden die alljährlichen Regionalmeisterschaften der Leichtathletik in Radebeul statt. Traditionell ein Highlight sind bei diesem Wettkampf die 3x800m-Staffeln. Da diese Meisterschaft zeitlich am Anfang der Außensaison liegt, schicken die Vereine immer sehr gern ihre 800m-Asse, um schon mal zu Beginn der Bahneröffnungen eine Duftmarke zu setzen. Diesmal war die Beteiligung, wohl auch der Tatsache geschuldet dass die Meisterschaft am Ende der Ferien stattfand, eher dürftig. Die erwarteten Staffeln des DSC aus Dresden oder vom Oberlausitzer Leichathletikverein aus Bautzen waren gar nicht am Start, dafür aber andere Vereine wie die SG Weißig, Lok Hainsberg oder Planeta Radebeul. Die Vereine aus Bischofswerda oder von Elbland Coswig-Meißen waren uns da schon eher bekannt.

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Wir haben einige gute 800m-Läufer in unserem Verein, aber eine Staffel mit 3 Läuferinnen konnten wir leider nur in der weiblichen Jugend U16 aufstellen. An den Start gingen Olivia Jänicke, Pauline Fiedler und Emma Kruppas. Wettertechnisch war es eine kleine Gradwanderung, denn Sonne, Wolken, Sturm und Regen gaben sich immer wieder schnell die Hand. Pünktlich zum Start hatten unsere drei Mädchen nur noch mit dem Wind zu kämpfen und ……..mit ihren Konkurrentinnen. Beim Start ging es recht flott zur Sache, Olivia setzte sich gleich mal in Führung, ging ein sehr hohes Anfangstempo und als erste auch in die zweite Runde, dicht gefolgt von einer Läuferin aus Hainsberg, mit der sie sich einige Führungswechsel in der zweiten Runde leistete. Schließlich wechselte sie als Zweite auf Pauline, die anfänglich ihrer Konkurrentin noch folgen konnte, aber aufgrund des enorm hohen Tempos abreißen lassen musste. Pauline lief solide ihre zweite Runde zu Ende und wechselte als Drittplatzierte auf Emma. Der Rückstand auf das Führungsduo war aber schon etwas beträchtlicher, sodass wir das Augenmerk darauf legten, die Staffel von Planeta Radebeul auf Distanz zu halten. Mit einem flotten, gleichmäßigen Lauf machte das Emma taktisch recht klug, das Führungsduo immer im Auge behaltend, lief Emma unsere Staffel nach Hause und unsere Mädchen belohnten sich mit einem anerkennenden Erfolg, sie belegten den 3.Platz. Die Freude darüber stand den Mädchen im Gesicht geschrieben, die Fotos sprechen davon Bände. Herzlichen Glückwunsch vom Trainerteam.

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18.03.2017 Kreismeisterschaften im Hallenmehrkampf Zittau
Auf der Erfolgsschwellen vom Hallenmehrkampf in Niesky eine Woche zuvor, wollten unsere Jungs und Mädchen den Schwung und Elan auch mit nach Zittau nehmen. Denn diesmal standen immerhin die Kreismeisterschaften im Mehrkampf an. Das bedeutete natürlich nochmals eine stärkere und mit Sicherheit auch gut trainierte Konkurrenz. Nichts desto Trotz startete unsere Truppe Richtung Zittau und reihte sich in die überraschend zahlenmäßig nicht so gering erwartete Konkurrenz ein. Viele bekannte Gesichter aus den Vereinen aus Zittau, Niesky und Großschönau erkannten wir dennoch. Den Kern unserer Truppe stellten die Mädchen der U16, Emma Kruppas, Paula Ringwelski, Olivia Jänicke und Chalia Oertel. Alle anderen Europamarathonler waren in ihren Altersklassen Einzelkämpfer, Franka Heinrich, Clara Hiller, Adrian Mitschke, Manuel Schwarz, Sebastian Mitschke und schließlich Robin Jänicke. Unsere 10 Starter erkämpften sich 3 Kreismeistertitel, das ist eine gute Ausbeute.

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Am Ende verbuchten wir dazu 4 mal den 4.Platz, 2 mal den 5.Platz und einen 6.Platz. Besonders bitter war der 4.Platz für Paula, der ganze 13 Punkte auf den 3.Platz fehlten, aber keineswegs enttäuschend. Unsere Nachwuchsler haben ihre sehr guten Leistungen aus Niesky hier in Zittau wieder unterstrichen. Besonders hervorheben und zu ihrem Erfolg als neuer Kreismeister/-in im Mehrkampf gratulieren wir Emma, die zur Zeit in einer sehr guten Verfassung ist, aber auch den beiden Mitschke-Brüdern, die sich scheinbar gegenseitig zu ihren Erfolgen anzustacheln scheinen. Auch die Leistungen der anderen gilt unsere Anerkennung. So haben z.B. die anderen drei Mädchen in der U16, Paula, Olivia und Chalia, mächtig Druck auf die beiden Zittauer Starterinnen ausgeübt, am Ende fehlten ja wirklich nur 13 Punkte. Claras Abstand zur 3.Platzierten war nicht sehr groß, vor dem abschließenden Rundenlauf lagen sie annähernd gleich, den Lauf aber verbuchte die Zittauerin klar für sich. Robin, Manuel und Franka kämpften verbissen mit, sie büßten diesmal aber vor allem im Hochsprung viele Punkte ein. Unsere bekannte „Baustelle“ bleibt weiterhin der Stoß, dort müssen wir daran arbeiten. Wir gratulieren unseren Nachwuchsathleten zu einem sehr guten, erfolgreichen Wettkampf und zu einem bemerkenswerten Zusammenhalt innerhalb der Truppe.

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11.03.2017 Hallenmehrkampf in Niesky
Der Winter gestaltet sich in seinen letzten Zügen, die Vorbereitungen für „Draußen“ sind schon in Planung. Aber noch stehen einige Wettkämpfe in der Halle an. So auch am Samstag, den 11.03.2017, in Niesky, ein schon viele Jahre stattfindender Mehrkampf für unsere Nachwuchsathleten bis zur Altersklasse männlich/weiblich U20. Für uns hatte dieser Wettkampf besondere Bedeutung, da er uns als „Probe“ für die Kreismeisterschaften im Mehrkampf in der Halle am darauffolgenden Wochenende dienen sollte. So war unsere Truppe diesmal auch personell deutlich stärker aufgestellt, einige Schüler wagten sich zum ersten Mal, Wettkampfluft zu schnuppern. Vorweg, es wurde ein sehr erfolgreicher Wettkampf für uns. 8 Mädchen und 9 Jungs aus unserem Schülerbereich reihten sich in die Riegen in Niesky ein. Zusammengefasst erreichten unsere kleinen Leichtathleten 2x1.Platz, 7(!)x2.Platz, 3x3.Platz, 1x4.Platz, 2x5.Platz und 2x6.Platz, ein fantastisches Ergebnis.

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Alle tollen Ergebnisse aufzuführen wäre sicherlich zu lang, aber jeder unserer Mädchen und Jungs konnte in der einen oder anderen Disziplin eine besondere Leistung verzeichnen. Richard Geidel und Niklas Minz aus der männlichen U16 z.B. waren beim abschließenden Rundenlauf sehr weit vorn mit dabei, wo auch Johannes Adams und Robin Jänicke in der MU14 ihre größten Stärken ausspielen konnten. In der MU12 dominierte unser Wiederkehrer Sebastian Mitschke deutlich, setzte sich bis auf den Stoß in allen Disziplinen durch, einen sehr erfreulichen 3.Platz erreichte hier Manuel Schwarz mit soliden gleichmäßigen Einzelwettkämpfen und einem überraschend starken abschließenden Rundenlauf, Alexander Sommer in seinem ersten Wettkampf hielt gut mit, die Punkteabstände in dieser Altersklasse waren recht gering. In der MU10 zeigten Timo Seifert und Adrian Mitschke, dass wir schon jetzt mit gutem Nachwuchs rechnen können. Während Timo sowohl im Sprint als auch im Rundenlauf seine Kohlen aus dem Feuer holte, schaffte dies Adrian auch beim Stoß. Aber auch die Mädchen zeigten hervorragende Leistungen. Besonders in der WU16 überraschten sie uns im Hochsprung mit tollen Höhen. Emma Kruppas, Olivia Jänicke und Chalia Oertel, für die es ihr erster Wettkampf war, übersprangen alle drei neue Bestmarken, sie puschten sich gegenseitig regelrecht über die Latte. Wie erwartet waren sie auch in den Laufdisziplinen sehr schnell unterwegs. Clara Hiller in ihrer Riege allein von unserem Verein zeigte wieder ihre beständigen Leistungen, ihr Gesamtzweiter Platz wurde diesmal aber von einem sehr guten abschließenden Rundenlauf umrahmt, den sie als Zweite in ihrem Lauf beendete. Lina Wendler zeigte tolle Leistungen, vor allem im Sprint und im Hürdenlauf und konnte sich so auch einen tollen 2. Gesamtplatz sichern. Pia Kupfer gestaltete ihren Wettkampf zum Schluss noch einmal recht spannend. Nach den tollen Leistungen im Sprint und Sprung verließen sie im Rundenlauf die Kräfte, sicherte sich aber trotzdem mit 3 Punkten Vorsprung den Gesamtzweiten. Unsere kleinen Mädchen Luise Trautmann und Julia Biele rundeten unseren erfolgreichen Wettkampf ab. Während Luise gerade mal im Hochsprung einigen Boden einbüßte, alle anderen Disziplinen mit von vorn dominierte, zeigte Julia gute Leistungen in den einzelnen Disziplinen und sicherte sich durch einen gleichmäßigen Rundenlauf einen guten 5.Platz in ihrer Riege. Erfreulich und lobenswert muss an dieser Stelle auch mal der Zusammenhalt unserer Leichtathleten gewürdigt werden, mit dem sie sich auch untereinander zu diesen tollen Leistungen gepuscht haben. Herzlichen Glückwunsch vom Trainerteam.

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04.02.2017 Landesmeisterschaften Senioren Halle Einzeldisziplinen
Der 04.02.2017 wird in jeder Beziehung bei den Teilnehmern an den Landesmeisterschaften im Einzel in der Halle in Chemnitz in guter Erinnerung bleiben. Im großen Verbund der LG Neiße mit den Leichtathleten aus Weißwasser, Niesky, Zittau und letztendlich auch 4 Senioren aus unserem Verein verbuchten wir auch dieses Mal einen wahren Medaillenregen für uns, insgesamt errungen die Leichtathleten der LG Neiße 64 Podestplätze und wir vier haben uns gefreut, zu diesem Erfolg beigetragen zu haben.
Rainer Schöps in der AK M70, Jürgen Kühn in der AK M65, Andreas Heinrich und Jörg Fiedler in der AK M45 vertraten den Europamarathonverein bei den Landesmeisterschaften in Chemnitz. Natürlich wollten wir an die Erfolge unserer Vereinskameraden anknüpfen, die diese vor 14 Tagen bei den Mehrkämpfen errungen hatten, ebenfalls in der Chemnitzer Hallenarena.

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Als erste sollten Andreas Heinrich und Jörg Fiedler beim 60m Sprint an den Start. Leider erwies sich Andreas als Schnellstarter. Leider deshalb, weil er zu früh aus dem Block heraus beschleunigte und somit die rote Karte sah. Das war insofern schade, da alle Medaillenanwärter in diesem Lauf starteten und eine spannende Entscheidung zu erwarten war. Jörg holte mit einer durchschnittlichen Zeit einen guten 6.Platz, mit der Medaillenvergabe hatte er nichts zu tun. Den Lauf ausblendend verliefen aber alle anderen Entscheidungen zu unser aller Zufriedenheit. So wurde Andreas im Hochsprung seiner Favoritenrolle gerecht, übersprang als einziger die 1,55m Marke und holte sich so seinen Landesmeistertitel. Ein echter Knaller war sein 200m Finale. Der goldene Podestplatz war recht sicher vergeben, aber um Platz 2 und 3 lieferten sich 3 Läufer einen äußerst spannenden Kampf mit einem sehr sehr engen Ergebnis. Andreas verpasste um ganze 17 Hundertstel das Podest, war aber mit seiner 200m Zeit zufrieden. Jörg reihte sich in das Starterfeld der Kugelstoßer ein. Leider traten einige Mitfavoriten nicht an. Ein Grund hierfür liegt sicherlich in der Absage für das Diskus- und Speerwerfen, aus witterungstechnischen Gründen. Wahrscheinlich liegen die Gründe für die Absage aber viel tiefer, ein mehr an Kampfrichtern wäre für die Außendisziplinen notwendig gewesen, sie standen einfach nicht zur Verfügung. So wurde die Kugelstoßentscheidung nicht so spannend wie erwartet, alle drei Podestplätze in der AK M45 gingen an die LG Neiße, Jörg schaffte den Sprung auf Platz 2. Wie gewohnt erfolgreich waren unsere beiden „älteren Semester“ Jürgen und Rainer. Jürgen holte zwei 3.Plätze in den Sprintdisziplinen über 60m und 200m, im Hochsprung reichte sein Sprung für den 2.Platz. Mit seinen Leistungen knüpfte er nahtlos an seinen Mehrkampf vor 14 Tagen an, den er ja auch sehr erfolgreich absolvierte. Das abschließende, aber sehr erfolgreiche Glied in unserer kleinen Truppe Rainer schaffte bei seinen 4 Einzelstarts jeweils zwei 2. und zwei 3.Plätze. Gewohnt schnell musste er sich über 60m und 200m lediglich einem Starter vom Döbelner SV geschlagen geben. Sehr beachtlich war sein 400m Lauf. Mit einer Zielzeit von 80sec(!) in der AK M70 schaffte er einen respektablen 3.Platz. Sein Weitsprungwettkampf schien wie gewohnt erfolgreich zu verlaufen, sein erster Sprung katapultierte ihn sofort auf Platz 2 in seiner Altersklasse. Danach schien es fast so, als ob er mit seinem Anlauf einige Schwierigkeiten hatte, aber dieser erste Sprung, den er richtig gut erwischt hatte, bescherte ihm letztendlich den 3.Platz und Rainer freute sich zu Recht über einen weiteren Podestplatz. Gerade einmal 8cm haben zu Platz 2 gefehlt. So haben die vier insgesamt 9 Medaillen in den Einzeldisziplinen geholt. Aber es standen ja auch noch die 4x200m Staffeln abschließend auf dem Plan. Rainer und Jürgen starteten zusammen mit zwei Läufern aus Zittau in der AK M60/65 und errangen mit einer sehr guten Zielzeit von 2:15,04min den Landesmeistertitel in ihrer Altersklasse. Diese Zielzeit unterstreicht auch nochmal die guten Leistungen in den Einzelentscheidungen über 200m. Andreas und Jörg schließlich liefen mit Thomas Tamme und Dirk Hensel von der HSG Turbine aus Zittau zusammen in der AK M40/45 und stellten sich schon ein heißes Duell mit der Staffel aus Markleeberg ein. Leider mussten die Sprinter aus Markleeberg ihre Staffel krankheitsbedingt absagen. So rutschten Andreas und Jörg mit ihren Staffelkameraden in den Lauf der AK M30/35 und liefen im Grunde gegen die Uhr, aber das in einer sehr sehr guten Zeit. Als Zugpferd die Staffel vom SV Vorwerts Frankenberg vor sich, machten die vier einen weiten Satz nach vorn und verbesserten ihre Zielzeit aus dem vergangenen Jahr um einige Sekunden, sie durchbrachen mit ihren 1:49,37min die magische Grenze von 1:50min. Den Landesmeistertitel in Ihrer Altersklasse hatten sie sicher. Unseren vier „Jungs“ herzlichen Glückwunsch für ihre Erfolge, Glückwunsch auch an alle Athleten der LG Neiße zu einem weiteren sehr erfolgreichen Wettkampf.

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22.01.2017 Hallen-Landesmeisterschaften im Dreikampf der Senioren
Fünf Sachsentitel für die LG Neiße
Die Hallen-Landesmeisterschaften der Erwachsenen in den Einzelwettbewerben und im Dreikampf der Senioren brachten fünf Titel für die LG Neiße. Drei Landesmeister kommen von der HSG Turbine Zittau. Bei den Frauen setzte sich Kristin Zimmermann über 1500 Meter klar durch. Erfreulich war bei den Senioren die hohe Teilnehmerzahl beim Dreikampf (100 m, Weitsprung und Kugelstoß), sodass nicht alle Medaillenhoffnungen in Erfüllung gingen. Klarer Garant war wieder Ulrike Hiltscher, die gleich zwei Landesrekorde in ihrer neuen Altersklasse W65 aufstellte.
Rudolf Bühler (M80) holte ebenfalls Gold für die HSG. Zweimal Bronze für die HSG gewannen zudem Marion Wenzel (W50) und Thomas Tamme (M45). Je ein Mehrkampftitel ging an den Europamarathonverein Görlitz und die TSG KW Boxberg/Weißwasser. Für Görlitz freute sich Jana Weise in der Altersklasse W50 über den Titel und für Weißwasser setzte sich Manfred Klimsch in der M70 durch. Silber holte sich noch Jürgen Kühn für Görlitz in der Altersklasse M65. (mr)

Silke Linn erreichte in einem starken Teilnehmerfeld den siebenten Platz.

28.01.2017 Hallenmeeting Mehrkampf Zittau
Am Samstag, den 28.2.2017, lud die HSG Turbine Zittau zum Hallenmeeting im Mehrkampf der Kinder und Schüler bis zur Altersklasse U12. Diese Veranstaltung nutzen schon seit vielen Jahren die Vereine als Auftakt in das Wettkampfjahr, so auch unser Verein.
Die erfolgreiche „Generation“ um Paula Ringwelski, Pauline Fiedler, Emma Kruppas, Olivia Jänicke und Clara Hiller sind nun aus dieser Altersklassenstruktur raus. Sie setzten die vielen Erfolge fort, die unsere erfolgreichen Schüler um Luisa Hasse, Julia Schöps, Paul Kruppas und Jan Poblocki Mitte der 2000er Jahre erreichten und unseren Verein schon damals im Umland bekannt machten. Auch diesmal brauchen wir uns keine Sorgen machen, denn die Lücke schließen wiederum Jungs und Mädchen, die Voraussetzungen mitbringen, an das Leistungsniveau ihrer Vor- und Vorvorgänger anzuschließen. Dies zeigen z.B. die Ergebnisse vom Hallenmeeting in Zittau.

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Aus unserem Nachwuchsbereich starteten Jette Kulms und Selina Supka in der Altersklasse Mädchen W10. Für Selina war es nicht der erste Wettkampf, mit ihren erreichten Ergebnissen, unter anderem der besten Zeit im Sprint, aber auch dem 2.Platz im Rundenlauf, war sie sehr zufrieden. Für Jette war es ihr erster Wettkampf, dafür schlug sie sich bravourös und nutzte die Möglichkeit, schon mal Wettkampfluft zu schnuppern. Paula Weise startete bei den Mädchen W11, in dieser Altersklasse waren zwar nur 2 Mädchen am Start, aber erfreulich für Paula war es, dass sie mit ihren Leistungen nur sehr geringfügig hinter denen der Starterin aus Löbau lag, einzig der Medizinballstoß bereitete noch Schwierigkeiten. Auch für Paula war es ihr erster Wettkampf. Als „Wiederholungstäter“ startete Adrian Mitschke bei den Jungs M8 und mischte die Altersklasse so richtig auf. Mit einem 1.Platz sowohl im Sprint als auch im Schlussdreisprung und einem 2.Platz im Medizinballstoßen lag er in seiner Gruppe ganz vorn. Eine Premiere feierte Oskar Grunert. Sein erster Wettkampf wurde für ihn zu einem besonderen Wettkampf, da er momentan noch bei unseren Kinder U08 unter Andreas Heinrich trainiert, aber schon ein solches Leistungspotential zeigt, das ihm beim Sprint einen 3.Platz und beim Rundenlauf einen 2.Platz eingebracht hat. Dadurch erreichte er auch in der Gesamtwertung einen vorderen Platz. Timo Seifert startete bei den Jungs M9, er ist die Wettkampfluft schon ein wenig gewohnt und zeigte sehr ansprechende Leistungen. Seine 2.Plätze im Sprint und im Rundenlauf sowie der 3.Platz im Schlussdreisprung bescherten auch ihm einen vorderen Platz in der Gesamtwertung. Wir gratulieren unseren Jüngsten zu einem gelungenen Wettkampf mit super Ergebnissen. JF

28./29.01.2017 Hallenmarathon Senftenberg
Dieses Jahr hat uns der Winter ganz schön im Griff, die Möglichkeiten, längere Laufstrecken und somit Kondition zu trainieren, sind äußerst begrenzt und beschränken sich mehr oder weniger auf die Trainingseinheiten in der Halle.
Die Teilnahme an den Laufveranstaltungen des Hallenmarathons in Senftenberg war trotzdem ein „Muss“, dieses mittlerweile traditionsreiche Ivent fand vom 27. bis 29. Januar 2017 in der Niederlausitzhalle statt. Pauline und Florian Fiedler hatten sich einiges vorgenommen und starteten am Samstag über die 3000m und 10000m.

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Leider beendete eine noch nicht ausgeheilte Erkältung alle Ambitionen von Florian, die 10000m unter 40 min zu laufen. Der Trainingsrückstand und die abklingende Erkältung ließen einfach keine anspruchsvolle Zeit zu, Florian absolvierte aber die 10000m als Trainingslauf bis zum Schluss und konnte wenigstens den 1.Platz in der Altersklasse MU20 verbuchen. Pauline lief über die 3000m vom Start weg mit dem Ziel, eine Platzierung unter den ersten drei Frauen in diesem Lauf und ihre Zielzeit aus dem vergangenen Jahr zu erreichen. Die erste Vorgabe erreichte sie, mit einem guten Lauf schaffte sie es auf das Siegerpodest und freute sich über den 3.Platz der Frauen, erreichte damit den 1.Platz in ihrer Altersklasse WU16, einzigst die vielen Überrundungen kosteten viel Zeit, einige Sekunden zu ihrer Zeit aus dem Vorjahr ließ sie auf der Strecke liegen, schaffte aber doch eine respektable Zeit von 13min. Recht flott war Kerstin Fiedler über die 3000m unterwegs und erreichte in der Altersklasse W45 einen tollen 1.Platz. Am Sonntag standen noch die 5000m auf dem Plan, Florian entschied sich aber nach dem Einlaufen, die 5000m nicht zu absolvieren. Dafür startete Jörg Fiedler in der Altersklasse M45, lief fast eine identische Zeit zum Vorjahr und verbuchte den 5.Platz in seiner Altersklasse für sich. Pauline versuchte nochmal, an die Leistung vom Vortage anzuknüpfen, aber das sehr starke Starterfeld bei den Frauen verhinderten diesmal einen Platz auf dem Treppchen, dennoch war sie mit dem 5.Platz bei den Frauen sehr zufrieden. Kerstin startete auch in dem großen Läuferfeld und schaffte durch einen sehr konstanten Lauf in ihrer Altersklasse den 3.Platz. Die verschiedenen Laufveranstaltungen des Hallenmarathons in Senftenberg erfreuen sich immer größerer Beliebtheit, das zeigen einerseits die immer steigenden Starterfelder, aber auch die Leistungen der einzelnen Läufer lassen darauf schließen, dass nicht nur Freizeitläufer den Weg nach Senftenberg suchen, sondern auch immer mehr „Profis“ die Gelegenheit wahrnehmen, hier ihr Leistungsvermögen zu testen.

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07.01.2017 Landesregionalmeisterschaften im Einzel in Dresden
Kurz nach dem Jahreswechsel stand der erste wichtige Wettkampftermin in diesem Jahr statt. Am Samstag, den 07.01.2017, fanden über 450 junge Leichtathleten und Leichtathletinnen in den Altersklassen männliche und weibliche Jugend U12 bis U16 den Weg in die Halle des DSC1898 nach Dresden. Die vielen Nachwuchsathleten wollten gleich den Jahresbeginn nutzen, ihren Leistungsstand unter Wettkampfbedingungen zu überprüfen. Traditionell sehr stark vertreten war der DSC1898, aber auch die Vereine aus Radebeul, Meißen, Bautzen, Zittau, Elbland Coswig-Meißen schickten ihre Jungen und Mädchen in den Wettkampf. Unseren Verein vertraten nun schon alte Hasen im großen Pool der Wettkämpfe. Clara Hiller startete in der Altersklasse W13, Emma Kruppas und Paula Ringwelski in der W14 und Pauline Fiedler in der W15. Mit diesen 4 hatten konnten wir in der Altersklasse WU16 eine stark besetzte Staffel ins Rennen schicken.

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Denn die 4x100m Staffel stand als erstes auf dem Plan. Ein Blick in die Anmeldungen ließ auf ein spannendes Rennen hoffen. Denn viele der startenden Vereine hatten sich zu Staffelgemeinschaften zusammengeschlossen, so die Zittauer und Löbauer, die Starter aus Weißig und Hainsberg oder die Vereine aus Radebeul und Elbland. Dass diese Vereine natürlich ihre Besten ins Rennen schicken würden, lag auf der Hand. Unsere 4 Mädchen waren gleich im ersten Lauf der Altersklasse mit der Staffel aus Freital und der USV Dresden gesetzt. Die Wechsel verliefen perfekt, unsere Mädchen waren schnell unterwegs, mussten sich aber in ihrem Lauf den Mädchen aus Freital geschlagen geben, kamen aber deutlich vor den Drittplatzierten von der USV Dresden ins Ziel. Da sehr viele Staffeln gemeldet waren, wurde die Entscheidung durch Zeitläufe geregelt. Die Mädchen aus Freital waren am Ende auch die Sieger der Altersklasse WU16. Sie waren ca. 1sec schneller als unsere Mädchen, die am Ende Platz 8 belegten. Unsere Mädchen liefen 2sec schneller als im Vorjahr, das ist eine deutliche Steigerung, andererseits zeigt dieser 8.Platz auch, wie eng beieinander alle Staffel gelegen haben, wie dicht gedrängt das Leistungsniveau in dieser Altersklasse im Sprint angesiedelt ist. Aus diesem Grunde waren wir mit dem Staffelergebnis auch sehr zufrieden. Der neue Teilnehmerrekord an diesem Wettkampf mit über 450 Jungen und Mädchen ließ die großen Starterfelder in den einzelnen Disziplinen nur erahnen. So wurde zum Beispiel schon im Vorfeld beim Weitsprung die Anzahl der Versuche im Vorkampf von 3 auf 2 reduziert, ebenso im Endkampf. Dazu erreichten die Pausen zwischen den einzelnen Sprüngen eine derart große Zeitspanne, dass der Faktor Glück, einen guten Sprung zu erwischen, mehr als erwünscht war. Emma und Clara meisterten ihre Sprünge in ihren Altersklasse recht ordentlich, erreichten zwar nicht den Endkampf, platzierten sich dennoch bei Starterfeldern von weit über 30 Jumperinnen im Vorderfeld. Paula versuchte ihr Glück bei Hochsprung und ersprang sich mit ihrer Höhe einen guten 7.Platz. Eine wahre Sternstunde unserer Mädchen ging bei den Sprintwettbewerben auf. Clara war unsere erfolgreichste Sprinterin, über 60m verpasste sie den 3.Platz nur um ganze 3 Hundertstel. Mit einer ganz souveränen Sprintleistung schaffte es Emma in der W14 in den Endlauf über 60m und belegte einen hervorragenden 6.Platz. Die gute Sprintbilanz rundete Paula in ihrem Lauf über 60m Hürden ab, sie lief explosionsartig auf einen fantastischen 5.Platz. Pauline musste am längsten auf ihren Wettkampf warten. Sie startete über 800m in der Altersklasse W15. In der Meldeliste konnte sie schon bekannte Läuferinnen entdecken, Naike Falk aus Zittau und Lisa-Marie Hoffmann von Elbland Coswig-Meißen. Aber auch sie machte ihre Sache gut. Als Vorgabe wurde sie mit einer Zielzeit um die 2min50sec auf die Strecke geschickt, das gesteckte Ziel konnte sie auch fast erfüllen. In den ersten beiden Runden noch sehr gut im Rennen, musste Pauline dann in Runde 3 doch ein paar Meter abreißen lassen, lief aber in sehr gleichmäßigem Tempo auch noch Runde 4 zu Ende und verzeichnete eine Zielzeit von 2min52sec und erreichte damit einen guten 6.Platz. Alles in allem schafften unsere Mädchen zwar keinen Podestplatz, aber mit einem 4., einem 5., zwei 6. und einem 7.Platz bestätigten sie ihre gute Physis und bereiteten auch uns Trainern einen erfolgreichen Wettkampftag.

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26.11.2016 Regionalmeisterschaften Mehrkampf Halle 2017 in Senftenberg
Wie schon in den vergangenen Jahren findet der erste größere Wettkampf im Neuen Jahr noch im „Alten“ statt, der Mehrkampf in Senftenberg. Am Samstag, den 26.11.2016, fanden wieder viele Nachwuchsathleten den Weg nach Senftenberg in die Niederlausitzhalle. Neben der traditionell größten Riege von Startern des DSC aus
Dresden waren diesmal vor allem Jungen und Mädchen der Vereine aus Zittau, Bischafswerda und vom Stadtrivalen des DSC von Post Dresden am Start, weniger aus den Vereinen von Bautzen, Löbau oder Elbland Coswig-Meißen, und natürlich unsere kleine Riege.

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Franka Heinrich und Lina Wendler starteten in der Altersklasse W12, Clara Hiller in der Altersklasse W13, Paula Ringwelski und Emma Kruppas in der Altersklasse W14. Zum Jahresende mussten sie noch einmal in den Disziplinen 60m Sprint, Weitsprung, Kugel, 60m Hürden und dem abschließenden 800m Lauf ihr Können unter Beweis stellen. Und es wurde ein sehr durchwachsener Wettkampf für unsere Mädchen. Franka und Lina kämpften sich teilweise sehr gut in ihrer Altersklasse durch die einzelnen Disziplinen. Besonders gut zeigten sich beide im Kugelstoßen, mit dem sie ja noch nicht so vertraut sind. Aber beide zeigten jeweils einen guten Stoß aus dem Stand. Lina konnte noch sehr gut in den Sprintdisziplinen punkten, im abschließenden 800m Lauf zeigten sich dann aber einige Defizite. Trotzdem war es sowohl für Franka als auch für Lina ein gelungener Jahresabschluss, denn unter Wettkampfbedingungen noch einmal diese Leistungen aus sich herauszuholen, zeugt auch von guter Trainingsleistung über das gesamte Jahr. Clara war in ihrer Altersklasse W13 wie üblich allein im großen Starterfeld unterwegs und setzte zu Beginn mit ihrem 60m Sprint schon mal eine gehörige Duftmarke. Sie gewann und führte die Mehrkampfwertung in der W13 nach dem Sprint an, worüber sie sich sehr freute. Nach den 60m Hürden und dem Weitsprung noch sehr aussichtsreich auf Platz 4 büßte sie ein wenig Boden beim Kugelstoßen ein, obwohl auch sie einen sehr zufriedenstellenden Stoß auf die Matte brachte. Einzig der 800m Lauf zum Schluss warf sie dann doch noch mal einige Plätze zurück, aber mit Platz 8 bei über 20 Starterinnen in ihrer Altersklasse kann sie mit ihrem Mehrkampf mehr als zufrieden sein. Letztlich Paula und Emma pflügten mit guten bis sehr guten Ergebnissen in ihrer Riege der Mädchen W14 mit, auch wenn ihr Mehrkampf alles andere als glatt verlief. Nach dem 60m Sprint und Weitsprung war die Welt noch in Ordnung. Durch eine krasse Fehlentscheidung beim Start über 60m Hürden benachteiligt, büßten beide viele Punkte ein, eine bessere Zeit blieb ihnen durch einen nicht anerkannten Fehlstart in ihrem Lauf verwehrt. Das nagte besonders an Paula. Während Emma ihre Wut noch einmal in den folgenden Kugelstoß legen konnte und für sich eine neue persönliche Bestweite schaffte, haderte Paula noch zu sehr mit der krassen Fehlentscheidung vom 60m Hürdensprint und büßte leider noch einmal eine Menge Punkte ein. Charakter zeigten beide anschließend, als sie sich vornahmen, den 800m Lauf noch einmal zu rocken. Leider wurde diesem Enthusiasmus schnell ein Riegel vorgeschoben. Alle Mädchen dieser Altersklasse wurden in einem Lauf gestartet und Paula als sehr schnelle 800m Läuferin hatte das Pech, in der hinteren Reihe starten zu müssen. Unverständlich, dass nicht zwei Läufe gestartet wurden, zumal das Ende vom Lied ein Gerangel am Start mit nachfolgendem Sturz war, bei der sich eine Läuferin aus Pirna das Handgelenk brach. An dieser Stelle muss sich die medizinische Abteilung, die nicht anwesend war, schwere Vorwürfe gefallen lassen. Alles in allem aber beendeten Paula und Emma ihren Mehrkampf dennoch mit erhobenem Haupt und landeten beide unter den ersten 10. Herzlichen Glückwunsch an alle.

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Oppacher Läufercup 2016 / Eindrücke und Impressionen
Das Wettkampfjahr neigt sich dem Ende zu, unsere Leichtathleten haben an vielen Wettkämpfen teilgenommen, auch unsere Läuferriege war das gesamte Jahr über sehr erfolgreich unterwegs. Schon im vergangenen Jahr haben sie beim Oppacher Läufercup ein hervorragendes Ergebnis erzielt, dieses Jahr konnten sie sich noch einmal steigern. Zudem waren sie ja mit den Strecken recht gut vertraut, da beim Oppacher Cup auf Kontinuität gesetzt wird, Klassiker wie der Kreckwitzer Höhenlauf, das Pfingstrennen am Bärwalder See, der Froschlauf in Biehla, der Bielebohlauf, der Stadtlauf in Bautzen, um nur einige zu nennen, gehören nun schon seit vielen Jahren zur Laufserie. Hin und wieder wird mal eine neue Strecke in den Laufkalender mit aufgenommen, so dieses Jahr der Valtenberglauf.

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Emma Kruppas und Olivia Jänicke starteten in der Altersklasse WU14, Pauline Fiedler in der WU16, das klingt schon verdammt alt, Robin Jänicke in der MU12 und Florian Fiedler in der MU20 vertraten unsere Jungs. Robin hat einen tüchtigen Schritt nach vorn gemacht, schon ziemlich früh in der Saison zeichnete sich ein gutes Gesamtergebnis für ihn ab. So war es wenig verwunderlich, dass der Besuch auf dem Treppchen für ihn langsam zur Routine wurde. Diese Routine und sein Steigerungsvermögen bei den einzelnen Läufen verschafften ihm am Ende der Laufserie zu einem fantastischen 2.Platz in der Gesamtwertung in seiner Altersklasse. Auch wenn der Saisonhöhepunkt die Siegerehrung in der Cup-Wertung war, setzte er sich selbst ein kleines Sahnehäubchen auf seine Jahresleistung, in dem er beim letzten Lauf in der Serie am Butterberg in Bischofswerda diesen der männlichen Kinder als Erster Gesamt für sich entschied. Haben wir mit Robin als Jungen angefangen, machen wir mit Florian weiter. 2016 wurde für ihn zu einem fast magischen Jahr. Seine erste Laufsaison absolvierte er 2006 mit gerade einmal 8 Jahren. Dieses Jahr feierte er also Jubiläum und es wurde ein sehr erfolgreiches. Florian ist ja dieses Jahr in die Altersklasse MU20 hochgerutscht und wusste schon aus den vergangenen Jahren, auf wen er so bei den Läufen treffen würde. Die Altersklasse MU20 wurde über die Saison hinweg zu einem klassischen und sehr spannenden Dreikampf. Andre Dutschmann aus Obergurig ist in der Läuferszene des Oppacher Cups sehr bekannt, Konrad Hrawlenka vom DSC98 aus Dresden ist vor allem in und um Dresden sehr bekannt. Zusammen mit den beiden lieferte sich Florian spannende und vor allem abwechslungsreiche „Kämpfe“. Interessant wurde der Dreikampf auch durch die Tatsache, dass nie einer der Drei den Sieg von Vornherein für sich buchen konnte, sondern die Tagesform mitunter den Ausgang des Rennens bestimmte. Am Ende siegte die Beharrlichkeit und die Ausdauer. Unvergessen wird Florian sein Sieg in der Altersklasse beim Bielebohlauf in Erinnerung bleiben, einer Strecke, die dem Läufer vieles, sehr vieles abverlangt. Genauso gern wird er an den Zweikampf mit Konrad beim Butterberglauf in Bischofswerda über 5km zurückdenken. Auf der Strecke schenkten sie sich keinen Meter, erst der Zielstrich entschied das Rennen zwischen den beiden, Konrad war zwei Fußbreit eher über die Ziellinie gelaufen. Die Gesamtwertung in der männlichen Jugend U20 entschied in seinem Jubiläumsjahr Florian für sich, er verwies Andre auf den 2.Platz, Konrad auf den 3.Platz. Abgesehen von der Platzierung ist bei allen Dreien eine enorme Leistungsdichte erkennbar gewesen. Unsere Mädchen standen den Leistungen der Jungs in keiner Weise nach. Das sie alle Drei gute Läuferinnen sind, haben sie in den vergangenen Jahren schon bewiesen, aber diese Leistungen auch zu halten, das ist genauso eine schwere Herausforderung, wie die, sie zu erreichen. Emma und Olivia starteten in der Altersklasse WU14. Diese Altersklasse zeichnete sich durch ein besonders breites Läuferfeld aus. Auch wenn Olivia gleich von Beginn an in der Cupwertung auf Sieg lief und sie ihren angestrebten 1.Platz bis zum Ende nicht mehr her gab, sah dies doch einfacher aus, als es war. Denn sie musste sich immer wieder der Angriffe unbekannter Läuferinnen erwehren, die nicht um Punkte in der Cupwertung liefen und somit auch nicht an den aufeinanderfolgenden Läufen teilnahmen, die aber zeigten, dass es überall in Sachsen starke junge Läuferinnen gibt. Einen ganz besonderen Zweikampf aber bestritt sie gegen Larissa Mirtschink vom OLV Bautzen. Dieser Zweikampf war schon deshalb so interessant, da beide auf einem fast identischen Level liefen. Letztendlich aber konnte sich Olivia mit ihrer Beharrlichkeit und Beständigkeit, die wir ja auch schon bei Robin beobachten konnten, durchsetzen und erlief sich wieder den 1.Platz in der Gesamtwertung in ihrer Altersklasse. Abgesehen von der reinen Platzierung ist die Leistung von Emma nicht minder bemerkenswert. Vorweggenommen, Emma schaffte in der Altersklasse nach Olivia und einer Läuferrin aus Ringenhain einen hervorragenden 3.Platz in der Gesamtwertung. Ihre Leistung war gerade deshalb so herausragend, weil sie auch unerwartet kam. Die Saison begann für sie eher stockend, sie ließ den einen oder anderen Lauf aus, konnte aber mit dem Treppchen immer auf Tuchfühlung bleiben. Und dafür wurde sie belohnt, denn bis zum Saisonfinale steigerte sie sich noch einmal, investierte Zeit und Kraft, und lief sich so immer näher an den erhofften dritten Platz. Quasi mit dem letzten Lauf in Bischofswerda schaffte sie den Sprung aufs Treppchen, erreichte den 3.Platz in der Gesamtwertung in ihrer Altersklasse und rundete so den Erfolg unserer kleinen Läuferriege ab, so dass wir mit Stolz jeden unserer Läufer auf dem Podest sehen konnten. Die letzte in unserer kleinen Laufgruppe, Pauline, startete auf Grund ihres Alters schon eine Altersklasse höher, in der WU16. Auch wenn hier nicht so eine dichte Läuferbreite wie bei Olivia und Emma an den Start ging, war der Erfolg alles andere als vorprogrammiert. Denn mit Julia Glatz aus Ringenhain, Naike Falk von der HSG Turbine Zittau und letztlich Elisa Strosny aus Bautzen hatte sie starke Konkurrenz, von Beginn an. Während Julia wohl verletzungsbedingt sehr frühzeitig aus dem Titelrennen schied, Naike die Läufe, an denen sie teilnahm, alle für sich entschied, sah es ab der Hälfte der Saison so aus, als ob sich die Gesamtwertung in der WU16 nicht mehr ändern würde. Aber weit gefehlt, während Naike dann entscheidende Läufe ausließ, und für Julia aus ihrem Verein Emelie Guhr lief, kämpften plötzlich Elisa und Pauline um den Sieg in der Gesamtwertung. Dabei zeigte sich Elisa anfänglich frischer und fitter und fuhr entscheidende Punkte ein, ehe Pauline zum Saisonende Läufe wie den Bielebohlauf oder den Stadtlauf in Bautzen vor Elisa für sich entscheiden konnte. Im Endklassement zur Cupehrung 2016 in der WU16 erreichte Elisa den 1.Platz, Pauline schaffte mit wenigen Punkten Rückstand einen hervorragenden 2.Paltz in der Gesamtwertung. So entführten alle unsere Läufer, und auch das ist in diesem Jahr eine Premiere, einen Pokal in unser heimisches Görlitz. Hochachtung und Gratulation vom gesamten Trainerstab des Europamarathonvereins, Abteilung Leichtathletik.
JF

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25.09.2016 3. Weinlauf um den Berzdorfer See
Nun schon traditionel starteten wir um 10 Uhr am Nordstrand mit Sekt. Das Wetter spielte diesmal wunderbar mit. Über diverse Stopps nebst Verkehrsunfall erreichten wir leicht verspätet die Blauen Lagune zur Mittags- und Spielpause. So gestärkt schafften wir auch in Etappen den zweiten Teil der Strecke mit dem Ziel auf Kaffee und Kuchen am Nordstrand. 16 km in sieben Stunden ist zwar keine tolle Zeit aber ein wahrer Genusslauf. Wir freuen uns schon aufs nächste Jahr.

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24.09.2016 Bahnabschluss in Zittau
Am 24.09. lud die HSG Turbine Zittau zum Bahnabschluss ins Weinaustadion ein. Sprichwörtlich ein Goldener Herbst war es nicht nur rein wettertechnisch, nein, auch unsere Athleten erzielten goldene, silberne und bronzene Ergebnisse. Erstmals starteten mehr „Männer“ als „Frauen“ in unserer Riege in den verschiedenen
Altersklassen.
Allen voran erreichte unser „Senior“ Andreas Heinrich im Hochsprung einen erwarteten und doch freudig bejubelten 1.Platz. Ganz neu dabei waren Jonathan Pruß und Carl Seifert in der Altersklasse M16. Mit 100m-Zeiten deutlich unter 14sec waren sie sehr zufrieden, zeigen aber im Vergleich mit ihren Altersgenossen, die schon über Jahre hinweg trainieren und an Wettkämpfen teilnehmen, dass wir noch einige Arbeit vor uns haben.

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Johannes Adams konnte sich wieder einmal genau auf den Punkt zum Wettkampf derart konzentrieren, dass er über 50m eine neue persönliche Bestleistung lief und den 1.Platz erklomm. Mit zwei 3.Plätzen über 800m und Weitsprung rundete er seinen Wettkampftag erfolgreich ab. Timo Seifert bei den „Kleinen“ schaffte es in den Disziplinen 50m, 800m und Weitsprung jedes mal unter die ersten 8. Auch unsere Mädchen waren unter den Altersklasse verstreut. So holte Selina Supke für unseren Verein im 50m-Lauf und im Weitsprung einen 3. und einen 1. Platz. Für Franka Heinrich macht sich das Training langsam bezahlt. Mit den meisten Starts an diesem Tag erkämpfte sie sich im Hochsprung einen super 2. Platz und im Schlagballwurf erreichte sie den 3. Platz. Auch im Weitsprung und im 800m-Lauf fehlte zum Treppchen nicht viel. Clara Hiller holte im 75m- Lauf und im Kugelstoßen jeweils einen 2. Platz und genoss ihre große Bühne beim Weitsprung. Sehr knapp in den Endkampf gesprungen, setzte sie die nächsten Sprünge erst einmal buchstäblich in den „Sand“, ehe sie mit ihrem letzten Sprung ein richtiges Pfund raushaute und die schon im Glauben 1.Platzierte noch von ganz oben verdrängte. Clara schaffte in ihrem letzten Sprung eine hervorragende Weite von 4,15m und belohnte sich mit dem 1. Platz. Paula Ringwelski und Alina Teuchert starteten zusammen in der Altersklasse W12. Paula kämpfte erwartungsgemäß in ihren Disziplinen jedes Mal um einen Podestplatz mit, schaffte im 75m-Lauf und im Hochsprung jeweils einen super 2. Platz, im Kugelstoßen und Weitsprung blieb ihr leider nur der undankbare 4. Platz. Auch Alina schlug sich tapfer und konnte mit ihren Leistungen den Anschluss an die Podestplätze recht gut halten unterm Strich erreichte sie zwei 5. Plätze und einen 6. Platz. Wie eng das Leistungsniveau in ihrer Altersklasse war, zeigt das Weitsprung-Finale. Paula auf Platz 2 sprang ganze 6 cm weiter als Alina, zwischen Platz 2 und 6 lagen gerade einmal 6cm. In unserer Bilanz zum Bahnabschluss stehen 13 Podestplätze bei 35 Starts, ein gutes Ergebnis für unseren Verein. Wir gratulieren allen Athleten recht herzlich.
JF